Reisende von A nach B zu bringen und sicherzustellen, dass Güterwaggons das gewünschte Ziel erreichen, ist für die Schweizerischen Bundesbahnen die Basis ihres Geschäfts. Doch darüber hinaus arbeitet das Unternehmen kontinuierlich daran, die eigene Effizienz und Effektivität zu steigern. Um die „Mobilität der Zukunft“ zu gestalten, sind dynamische Cloud-native Infrastrukturen Voraussetzung, um auf die volatilen Anforderungen aus dem Kundenumfeld schnell reagieren zu können. Dies erfordert ein flexibles, auf digitaler IT basierendes Ökosystem, das es erlaubt, zusätzlich zum bewährten Taktfahrplan bei Bedarf weitere Züge im Angebot zu ergänzen. Die Schlüssel dazu sind Continuous Integration und Continuous Deployment (CI/CD) für die Digitalisierung der gesamten Kundenanforderungen. So können Optimierungspotenziale gesteigert werden – etwa um die Sicherheit ihrer Beschäftigten oder auch die eigenen Netzkapazitäten zu erhöhen.
Echtzeit-Services für die Reisenden, ein effizientes Ressourcenmanagement, smarte Mobilitätsdienste – für neue Anforderungen und die Entwicklung neuer Anwendungen benötigen die SBB immer umfangreichere IT-Ressourcen, welche möglichst flexibel und skalierbar zur Verfügung stehen.
Bei der Public-Cloud Strategie kamen bereits unterschiedliche Hyperscaler zum Einsatz. Ergänzend dazu setzen die SBB auf die Community Cloud von T-Systems. Diese erlaubt es, die etablierten Public-Cloud-Prozesse ähnlich anzuwenden, und die erbrachte Leistung in einem geschützteren Kontext sicherzustellen.
Das Hosting der T Cloud Switzerland erfolgt in der Schweiz. Geringe Latenzen zum bei den SBB bestehenden Classic Stack sowie die Interkommunikation zum Public Stack sind gewährleistet. Auch die Anforderungen an Datenschutz und -konformität werden den Anforderungen des Kunden gerecht.
Cloud-nativer Betrieb über die Hyperscaler hinweg als Modell für die Digitalisierung der SBB: Mit der T Cloud Switzerland stellt T-Systems der SBB die gewünschte On-Premise Infrastruktur bereit. T-Systems kümmert sich mit Managed Services um deren Betrieb sowie die Weiterentwicklung der zugrundeliegenden technologischen Plattform.
Im intensiven Austausch erarbeiten die Partner unter anderem ein Schwachstellen-Management sowie ein Zero-Trust-Konzept inklusive Credential Management und setzen umfassende Enterprise Service Agreements auf.
„Durch die enge Zusammenarbeit konnten wir das interne Serviceniveau erhöhen und dadurch unsere Nutzer deutlich zufriedener machen“, sagt Igor Masen, Lead Architekt bei der SBB.
Sicher, flexibel und nahtlos kompatibel: „Mit der T Cloud Switzerland nutzen unsere Mitarbeiter jederzeit skalierbare Rechen- und Speicherdienste, wie sie sie sonst aus der Public Cloud kennen, als Services aus der Community Cloud“, sagt Igor Masen, Lead Architekt bei der SBB.
Dabei können die Community-Cloud-Ressourcen dank des offenen Cloud Standards OpenStack bei Bedarf leicht mit Instanzen aus der Public Cloud kombiniert werden. Rund 800 Entwicklungs- sowie Produktionssysteme migrierte die SBB bereits in die T Cloud Switzerland.
Die SBB arbeitet daran, den Classic Stack abzulösen. Neue Anwendungen entwickelt der Bahnbetreiber heute mit Open-Source-Technologie auf der für den Einsatzzweck am besten geeigneten Infrastruktur.
„Mit der T Cloud Switzerland erhalten die SBB eine zusätzliche Cloud-Technologie, um Lösungen für das Unternehmen bereitzustellen“, sagt Steven Henzen, Tribe Lead Lean Product House &CTO bei T-Systems Schweiz.
Die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) sind eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft mit Sitz in Bern. Zu ihren Service-Public-Leistungen gehören der Personenverkehr und die Schieneninfrastruktur. Sie bringen täglich mehr als 880.000 Reisende und 185.000 Tonnen Güter an ihr Ziel. 33.500 Mitarbeitende setzen sich mit Leidenschaft dafür ein, dass ihre Kunden sicher, pünktlich und klimafreundlich ankommen.