Referenz

Siniat

Archivdaten sicher und rechtskonform historisieren

Die Siniat GmbH produziert und liefert Gipsplatten und Trockenbaustoffe. Kürzlich wechselte die Konzernmutter und damit auch die IT-Umgebung. Um steuerrelevante Daten aus dem Altsystem herauszulösen und zu archivieren, setzte Siniat auf die T-Systems Data Migration Consulting AG.
Zehn Jahre – so weit könnte ein Steuerprüfer theoretisch zurückgehen, um eine Firma unter die Fiskuslupe zu nehmen. Unternehmen müssen steuerrelevante Daten somit für diesen Zeitraum archivieren. Allerdings ist so eine Dekade in der IT-Welt eine lange Zeit. Datenbanken entwickeln sich weiter, ERP-Lösungen laufen aus, Systemwechsel stehen an. Bei der Siniat GmbH aus Oberursel kam sozusagen alles auf einmal.

Anbindung an neue Konzern-IT

Die Siniat GmbH ist einer der führenden Anbieter auf dem Gebiet innovativer Trockenbaulösungen und beschäftigt 4.200 Mitarbeiter in 13 Ländern. „Wir sind durch eine Firmenübernahme zur belgischen Etex Group gewechselt“, erklärt Uwe Straub, Leiter IT bei der Siniat GmbH. „Da meine IT-Abteilung für unsere Firma und noch drei Schwestergesellschaften zuständig war, standen wir vor der Herausforderung, vier Firmenhistorien auseinanderdividieren zu müssen.“ Durch die Anbindung an die neue Konzern-IT, die nun über ein Rechenzentrum in Brüssel läuft, stand der Umstieg auf ein neues Datenbanksystem an. Auch die ERP-Lösung war in die Jahre gekommen, sodass ein Weiterbetrieb nur zur Archivierung der Firmendaten nicht sinnvoll erschien. „Mit dem Verkauf an Etex sind wir auf SAP umgestiegen“, verdeutlicht Straub. „Aber es wäre einfach zu aufwendig gewesen, unsere Firmenhistorie nur zum Zweck einer eventuellen Steuerprüfung aus den alten Systemen hierhin zu migrieren.“