Lösung

EKG fürs Handgepäck – immer sicher mit dem Patientenkoffer

Enthält alle notwendigen medizinischen Geräte

Der Patientenkoffer macht das EKG mobil. Herzinsuffizienzpatienten können sogar im Urlaub ihre Vitaldaten an den Arzt übermitteln und sind damit auch unterwegs jederzeit bestens versorgt.

EKG aus dem Patientenkoffer

Jederzeit ein EKG (Elektrokardiogramm) erstellen zu können, bedeutet für Menschen mit chronischer Herzschwäche mehr Sicherheit. Unter Umständen bringt ein mobiles EKG sogar die Rettung bevor der Ernstfall eintritt. Dies ist für rund 200‘000 Menschen in der Schweiz interessant, denn laut Experten dürften derzeit so viele Patienten von Herzinsuffizienz betroffen sein. Darüber hinaus kommt die mobile Überwachung des EKG auch dem Gesundheitssystem zugute, denn die Kosten für die Behandlung von Herzinsuffizienzpatienten belaufen sich in der Schweiz jährlich auf insgesamt rund 650 Mio. Franken. Doch nicht nur die hohen Kosten, auch der sich abzeichnende Mangel an Hausärzten forciert den Einsatz von Telemedizin. Immerhin ist in der Schweiz die Hälfte aller Hausärzte 55 Jahre und älter, gehen sie in Ruhestand, wird insbesondere die kontinuierliche und zeitintensive Versorgung von Risikopatienten in ländlichen Gebieten schwierig. Der Patientenkoffer für die medizinische Rund-um-die-Uhr-Betreuung hilft, diese Problematik zu entschärfen. Täglich können Patienten ihren Arzt über ihr Befinden informieren und ihre EKG Auswertung versenden.

EKG und mehr – Patienten werden komplett ausgestattet

Der Patientenkoffer enthält alle für ein EKG notwendigen medizinischen Geräte: EKG Gerät mit EKG Monitor, Sauerstoffgerät, Blutdruckmessgerät, Waage sowie ein Endgerät, um die Vitaldaten zu erfassen und sie an den Arzt zu versenden. Damit kann der Patient die wichtigsten Messungen, wie Gewicht, Blutdruck und EKG täglich selbst durchführen – selbst im Urlaub auf dem Campingplatz ist u.a. ein EKG möglich. Für die Sicherheit der Übertragung sorgt zumeist ein virtuelles privates Netz (VPN). Dies versendet die Daten sicher und separat vom öffentlichen Internet. Die von den Messgeräten der Patienten aufgezeichneten Daten werden per Bluetooth automatisch an eine Basisstation gesendet. Dort übernimmt das VPN und leitet die Daten direkt in die elektronischen Patientenakten z.B. an Telemedizinzentren, an denen Ärzteteams die EKG Werte überwachen, auswerten und bei sich abzeichnenden kritischen, Zuständen sofort geeignete Massnahmen einleiten.
Patientenkoffer
Patientenkoffer mit mobilem EKG
Die zwei wichtigsten Komponenten

Musterbeispiel in Brandenburg

In den ostdeutschen Bundesländern sucht man bereits seit Jahren nach neuen Versorgungsmodellen. Schliesslich startete Brandenburg mit dem bundesweit ersten, flächendeckenden Telemedizin-Netz mit mobilem EKG. Hochrisikopatienten übermitteln ihre EKG Daten zur Berliner Charité funklochfrei über das Telekom-Mobilfunknetz in weniger als einer Minute. Anita Tack, Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg, sieht in der Telemedizin grosse Chancen, die medizinische Versorgung zu verbessern. „Vor allem die hausärztliche Betreuung von Patienten in ländlichen Regionen kann durch den Einsatz telemedizinischer Verfahren profitieren.“ Als Hemmschuh für den Einsatz des mobilen EKG galt bisher, dass sich die Leistungen im Rahmen der Regelversorgung nicht abrechnen liessen. In Brandenburg erfolgt dies über einen integrierten Versorgungsvertrag. Telemedizin spart Zeit und Kosten. Technik und Datenschutz des mobilen EKG gelten mittlerweile als ausgereift. Nicht zuletzt belegen Studien die Wirtschaftlichkeit von Telemedizin. Wie Erhebungen am Klinikum in Brandenburg zeigten, liessen sich durch den Einsatz von Telemedizin Krankenhauseinweisungen um bis zu 11 Prozent und stationäre Behandlungstage um bis zu 23 Prozent reduzieren. Telemedizin vermeidet Doppeluntersuchungen, verringert Verwaltungsarbeit und auch die Patienten profitieren vom mobilen EKG: Sie sparen Zeit und Kosten für den Arztbesuch, können auch im Urlaub ihre EKG Werte messen und sind trotzdem sicher medizinisch betreut. Hochrisikopatienten geniessen dank einer medizinischen Rund-um-die-Uhr-Betreuung ein komfortableres Leben. Heidrun Grünewald, Geschäftsführerin des Carl-Thiem-Klinikums, denkt deshalb schon weiter: „Im Moment betreuen wir nur Herzinsuffizienzpatienten, aber morgen werden vielleicht Risikoschwangere, Diabetiker, Schlaganfallpatienten und Pflegebedürftige in virtuelle Betreuungsnetze eingebunden sein. Wir bereiten uns darauf vor.“ Die Erfahrungen mit dem mobilen EKG tragen wesentlich zum erweiterten Einsatz von Telemedizin bei.

Warum ein Patientenkoffer mit mobilem EKG

Für das Gesundheitswesen
Prävention durch Überwachung mittels mobilem EKG, insbesondere für Patienten, die gerade aus dem Krankenhaus entlassen wurden 
  • Steigerung der Lebensqualität betroffener Patienten
  • Verkürzung der Behandlungsdauer
  • Vermeidung von unnötigen Belastungen durch Verlegungen, z.B. Krankentransporte
  • Schnellerer Zugriff auf relevante Patientendaten
  • Schnellere und sichere Diagnose- und Therapieeinleitung
  • Verkürzung von stationären Behandlungszeiten durch den Patientenkoffer mit mobilem EKG
Für Patienten mit Herzinsuffizienz
  • Steigerung der Lebensqualität durch die Behandlung und Betreuung zu Hause oder auch im Urlaub
  • Beibehaltung der eigenen Mobilität
  • Weniger Arztbesuche durch die EKG Erstellung immer und überall
  • Vermeidung von Re-Hospitalisierung und den damit verbundenen Kosten
  • EKG mit Sauerstoffsättigung
  • Blutdruckmessgerät
  • Waage
  • Endgerät zum Versand der Vitaldaten und zur Erfassung des körperlichen Wohlbefindens
  • Patientenhilferufgerät
Alle Geräte sowie die Software erfüllen die Anforderungen des Medizinproduktegesetzes (MPG)