Die gemeinsam von Forschungseinrichtungen und Wirtschaft entwickelte Science Cloud Helix Nebula vernetzt die Wissenschaft.
Scientific Computing

Scientific Computing

Massgeschneiderte Lösungen für Forschung und Lehre

  • High Performance Computing​​​​​​​ mit maximaler Geschwindigkeit
  • Cloud-Services für Forschung und Lehre aus einer Hand
  • Effiziente Zusammenarbeit zwischen Teams und Institutionen über alle Grenzen hinweg
  • Maximale Verfügbarkeit, höchste Sicherheit und durchgehende Kostentransparenz
Kontakt
Mario Engel
Mario Engel

Head of Portfolio Management

Scientific Computing: Cloud-Unterstützung für die Wissenschaft

Wie in allen anderen Bereichen steigen auch in der Wissenschaft die Datenmengen im Rahmen der Digitalisierung unaufhörlich an. Hinzu kommt das erhöhte Risiko von Hacker-Angriffen auf die Infrastrukturen von Forschungseinrichtungen und Universitäten. Immer wieder kommt es zu Sicherheitsvorfällen und damit verbundenen Systembelastungen, die den gewohnten Ablauf empfindlich beeinträchtigen. Cloud-Nutzer in Forschung und Lehre brauchen für Scientific Computing daher eine Umgebung, die maximalen Schutz der Daten gewährleistet, jederzeit und auch bei Lastspitzen verfügbar ist, sämtliche rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllt und die Einrichtungen darüber hinaus nicht langfristig von einem Anbieter abhängig macht.

Bewährte Infrastruktur für Lehre und Forschung

Im April 2016 testete CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, im Rahmen eines Proof of Concept die Open Telekom Cloud von T-Systems zur Berechnung teilchenphysikalischer Experimente. Für dieses High-Performance-Computing (HPC)-Projekt standen der Organisation über drei Monate 1.000 virtuelle Maschinen sowie 500 Terabyte Datenspeicher zur Verfügung. Auch die Europäische Weltraumorganisation (European Space Agency) ESA setzt auf T-Systems: Sie nutzt die Open Telekom Cloud bereits erfolgreich für ihre Scientific-Computing-Projekte.

Anwendungsbeispiele

Private HPC Cloud
High Performance Computing Cloud von T-Systems bietet maximale Rechenleistung für enorme Datenmengen und komplexe Berechnungen.
6.000 Mal schneller als ein PC bietet High Performance Computing aus der Cloud maximale Rechenpower für grosse Datenmengen und komplexe Berechnungen. Mehr erfahren
Helix Nebula
Helix Nebula ist die Cloud-Lösung für digitale Forschung und Entwicklung.
Mit Helix Nebula wird die Idee einer Science Cloud Realität: Forschende Institutionen und Unternehmen läuten ein neues Wissenschaftszeitalter ein – mit hochperformanter Rechenleistung und innovativen ICT-Services. Mehr erfahren
Virtual Network Consult
VNClagoon, die Open-Source-Business Software für Collaboration aus der Open Telekom Cloud
VNClagoon ist die Open-Source-Business-Software von Virtual Network Consult (VNC) für Collaboration aus der Open Telekom Cloud für Unternehmen und Wissenschaft.
Individuallösungen
T-Systems Solutions for Research entwickelt individualisierte Lösungen für unterschiedliche Forschungsfelder.
Gelegentlich müssen Lösungen individualisiert werden, um spezifischen Anforderungen nachzukommen. Daher entwickelt T-Systems auch massgeschneiderte Services für unterschiedliche Forschungsfelder. Mehr erfahren

Infografik

Helix Nebula: Die Science Cloud

In dem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt Helix Nebula heben Wissenschaft und Wirtschaft Cloud Computing auf eine neue Ebene: Mit der Science Cloud profitieren wissenschaftliche Einrichtungen in ganz Europa von gigantischen virtuellen Rechenkapazitäten. Wer komplexe Vorgänge simulieren will, ist auf Rechner mit höchster Leistung angewiesen. T-Systems bietet neben der ICT-Infrastruktur vor allem das Know-how als langjähriger Partner führender Wissenschaftsorganisationen und forschenden Unternehmen.

CERN, EMBL und ESA setzen auf Helix Nebula

Helix Nebula hat sich inzwischen als zuverlässige Plattform für Scientific Computing und HPC bewährt. Im Kernforschungszentrum CERN wird die Forschungs-Cloud weiterentwickelt, sodass sie künftig zahlreichen europäischen Einrichtungen als IaaS-Angebot zur Verfügung steht. Ein solch innovativer Lösungsansatz wird dringend gebraucht, denn allein in CERN wächst die erzeugte Datenmenge jährlich um etwa 50 Petabyte. Um solche Datenmengen schnell und zuverlässig aufzubereiten, ist eine besonders leistungsfähige ICT gefragt. Hier setzt Helix Nebula an: Über die Science Cloud können kurzfristig mehr als 10.000 virtuelle Maschinen zur Verfügung gestellt werden.
Das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg (EMBL) nutzt die standortübergreifende Infrastruktur beispielsweise für die Genomanalyse. Diese bildet die Basis für ein besseres Verständnis des Erbguts und die Entwicklung neuer Therapien für Erbkrankheiten oder Krebs.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA nutzt Scientific Computing zur Auswertung von Satellitenbildern – täglich mehrere Terabyte. Darüber hinaus vernetzt sich die Einrichtung über speziell für die Wissenschaft entwickelten Services aus der Science Cloud mit anderen Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt, um gemeinsam vor Naturkatastrophen zu warnen.

Kollaboration und Unabhängigkeit in Forschung und Lehre

Neben den zahlreichen Anwendungsfeldern von Scientific Programming über Software Engineering bis hin zu Grid Computing bietet Helix Nebula einen zusätzlichen Vorteil: Die Zusammenarbeit aller beteiligten Institutionen wird durch einen Marketplace aktiv gefördert, auf dem Forschungseinrichtungen ihre neuen, innovativen Services der Community zur Verfügung stellen können. So profitieren alle Beteiligten von der Vernetzung und die Science Cloud fördert nachhaltige Forschung und beschleunigt den Fortschritt. Dank der OpenStack-Basis sind die Nutzer dabei jederzeit vor dem gefürchteten Vendor-Lockin geschützt und behalten stets die Freiheit, den Anbieter bei Bedarf zu wechseln.

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