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Unternehmen

Unternehmensprofil der T-Systems

Mit Standorten in über 20 Ländern, rund 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem externen Umsatz von 6,9 Milliarden Euro (2017) ist T-Systems einer der weltweit führenden herstellerübergreifenden Digitaldienstleister mit Hauptsitz in Europa.
T-Systems bietet integrierte Lösungen für Geschäftskunden End to End: vom sicheren Betrieb der Bestandssysteme und klassischen ICT-Services über die Transformation in die Cloud einschließlich bedarfsgerechter Infrastruktur, Plattformen und Software bis hin zu neuen Geschäftsmodellen und Innovationsprojekten rund um Zukunftsfelder wie Datenanalyse, Internet der Dinge, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) und Industrie 4.0. Grundlage dafür sind globale Reichweite für Festnetz- und Mobilfunk, hochsichere Rechenzentren, ein umfassendes Cloud-Ökosystem auf Basis standardisierter Plattformen und weltweiten Partnerschaften sowie höchste Sicherheit.
Das Internet der Dinge (englisch Internet of Things, abgekürzt IoT) kommt in der Geschäftswelt an – und damit auch das Echtzeitalter im Maschinenraum. Sensoren messen alles nahezu ohne Verzögerung und geben Daten wie Position, Temperatur, Vibration und jede Abweichung von definierten Normbereichen sofort weiter. Das ist die Basis für neue Geschäftsmodelle und geht nur mit schnellen Netzen für die Übertragung und einer leistungsstarken Cloud für den Transport zu Datenspeichern und Analysezentren. Außerdem müssen die Übertragungswege und Daten-Pools sicher vor unbefugten Zugriffen sein. In das Zusammenspiel aus Netze, Cloud, IoT und Security haben Deutsche Telekom und T‑Systems Milliarden investiert, um sich für die vernetzte Welt zu rüsten.

Cloud-Computing - sicher und einfach

Neben dem klassischen Betrieb von IT-Systemen nimmt Cloud Computing immer mehr Raum ein. Hier bringt T-Systems rund 20 Jahre Erfahrung mit Outsourcing, Systemintegration sowie Planung, Aufbau und Betrieb von IT-Systemen und Netzen ein. Zusammen mit rund 90 Partnerunternehmen – darunter Branchengrößen wie Avaya, Cisco, Huawei, Informatica, Microsoft, Salesforce, Vmware? – bietet das Unternehmen Geschäftskunden alle Cloud-Modelle an: maßgeschneiderte Private Clouds, preisgünstige Public Cloud Services sowie Mischformen, so genannte Hybrid Clouds. Jede Variante kann auf Wunsch des Kunden in hochsicheren Rechenzentren in Deutschland und nach strengem europäischen Datenschutz laufen. Unternehmen haben die Wahl zwischen Infrastruktur, Plattformen, Software und Cloud-Integration „as a service“ - alles individuell skalierbar.
Insgesamt hat die Deutsche Telekom 2016 rund 1,6 Milliarden Euro mit Cloud umgesetzt. Das ist ein Plus von 12 Prozent, mehr als zwei Drittel steuerte T‑Systems dazu bei. Lange erzielte das Unternehmen seine Cloud-Umsätze allein mit der Private Cloud (also einer Speziallösung extra nur für einen Kunden). Mittlerweile sind auch hauseigene Public-Cloud-Anwendungen wie die Open Telekom Cloud auf dem Vormarsch. Die Mehrzahl der Cloud-Angebote von T-Systems kommt aus dem „House of Clouds“, dem Hochleistungsrechenzentrum in Biere nahe Magdeburg. Es ist weltweit das einzige Rechenzentrum, in dem nahezu alle namhaften Cloud-Anbieter Seite an Seite zu finden sind. Die Vorteile für den Kunden liegen auf der Hand: Erstens erlaubt ihnen die Datenschaltzentrale schnelles Verarbeiten und Auswerten. Zweitens können sie damit auch riesige Datenmengen einfach innerhalb eines Systems bewegen. Drittens arbeitet T-Systems mit den Kunden bereits daran, dass sie ihre Datenberge bald auch zwischen den verschiedenen Systemen hin- und herschieben können. Mit dem Rechenzentrum in Biere bekommen Kunden so die „Cloud der kurzen Wege“. Biere gilt als „Fort Knox“ unter den Rechenzentren und hat sich zum European Data Hub mit Sogwirkung entwickelt: Immer mehr Kunden – und damit auch Partner – wollen in diesen Data Hub „einziehen“. Deshalb entsteht gerade der Neubau „Biere 2“. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 2018 wird sich die Leistungsfähigkeit gegenüber heute noch einmal mehr als verdoppeln.
Die Open Telekom Cloud (OTC), die gemeinsam mit dem Technologiepartner Huawei entwickelt wurde, bietet Komponenten und Ressourcen wie Server, Rechenleistung, Netzkapazitäten, Archivierungs- und Backup-Systeme sowie weitere Dienste. Der TÜV Austria Deutschland hat die OTC mit zwei Zertifikaten für das Cloud Security Management System ausgezeichnet. Sie bescheinigen den Betrieb eines Informationssicherheits-Managementsystems nach definierten Qualitätskriterien. Etwa zwei Drittel der klassischen Applikationen lassen sich heute in die Cloud heben. Nur wenige Unternehmen haben dafür aber bis dato Vorgehensweisen und Strategien entwickelt. Rund 4.000 IT-Integrationsexperten von T-Systems überführen komplexe Applikationslandschaften in ein zukunftsfähiges IT-Gesamtsystem.
Durch die umfassende Erfahrung im Cloud-Geschäft hat sich T-Systems in den vergangenen Jahren das Vertrauen zahlreicher namhafter Unternehmen erarbeitet. Konzerne wie Shell, Daimler und die spanische Post oder Finanzdienstleister wie Union Investment setzen auf die Kompetenz des Cloud-Pioniers und beziehen Anwendungen, Rechen- und Speicherleistung aus dem Netz. Auch der Stahlriese ThyssenKrupp vertraut auf die Cloud-Kompetenz von T-Systems und bezieht seine PC-Arbeitsplätze über die Lösung Dynamic Workplace aus der Telekom-Cloud.

Neue Netze und neue Partner

Die Telekom entwickelt ihre Netzinfrastruktur als Triebfeder der Digitalisierung stetig weiter und investiert dafür jährlich Milliarden. Technische Basis ist zunehmend das Internet Protokoll (IP). Next Generation Networks (NGN) und All-IP-Netze eröffnen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Dienste und Anwendungen mit neuen Geschäftsmodellen über das Internet anzubieten. Basis der integrierten Netzstrategie sind eine Reihe von Innovationen in Festnetz und Mobilfunk:
  1. Aufbau eines Narrowband-IoT-Netzes in acht europäischen Ländern: Es sorgt für eine hohe Gebäudedurchdringung und erreicht die sonst per Funk unzugänglichen Orte wie Untergeschosse und Tiefgaragen.
  2. Investitionen in 5G als Grundvoraussetzung für Echtzeitkommunikation. Die neue Netztechnik wird schon jetzt auf Industrie- und Betriebsgeländen oder beispielsweise Flughäfen aus der Taufe gehoben, bevor sie zu Beginn der neuen Dekade flächendeckend verfügbar ist. Sie verspricht 1000fach höhere Kapazität, 10fach höhere Übertragungsgeschwindigkeit und 10fach geringere Latenz als die heutigen Netze. Mit 5G können Telekommunikationsanbieter ihren Geschäftskunden Servicequalität garantierten.
  3. Über eine neue Partnerschaft mit BT kann T-Systems künftig die eigenen Netze mit denen von BT verbinden. Damit erweitert der Dienstleister seine globale Reichweite um über 60 Prozent und bietet so nahtlose Konnektivität.  
  4. Ausbau von ngena, einem weltweiten Netz für IoT-Anwendungen per Knopfdruck (Software-defined Network): Es umspannt bereits jetzt mit den bestehenden 15 Partnern den Erdball – von Süd- und Nordamerika und Australien bis zu weiten Teilen von Europa, Afrika und Asien.

Internet of Things: Alles wird vernetzt

Marktforscher überschlagen sich mit Schätzungen, wie viele Milliarden "Dinge" 2020 über das Internet vernetzt sein werden. Fakt ist: Zurzeit kommen täglich Millionen hinzu. Dabei handelt es sich zum großen Teil um Produkte, die bisher nichts mit dem Internet zu tun hatten, vom Babyphone über den Parkplatz und den Stromzähler bis zur kompletten Produktionsanlage. All diese Dinge senden nicht nur Daten in die Cloud zum Speichern für die spätere Analyse, sondern kommunizieren auch untereinander. Kein Wunder also, dass Konzerne genauso wie mittelständische Unternehmen das „Gold der Digitalisierung“ nutzen und mit Partnern ihre digitalen Geschäftsmodelle vorantreiben wollen. Dafür bietet T-Systems seinen Kunden einfachen und schnellen Zugang zu Public und Privat Clouds, dem besten Netz – ob Mobilfunk oder Festnetz – und maßgeschneiderten Plattformen in hochsicheren Rechenzentren nach deutschem Datenschutz. Und obendrein die Systemintegration über alle Technologien hinweg. So entstehen mit nur einem Ansprechpartner neue Anwendungen für Industrie und öffentliche Hand.
Wie Cloud und Netze ineinandergreifen, damit IoT echtzeitfähig wird, zeigt das Beispiel Smart Parking. Es wird zum Beispiel in Hamburg schon bald die Parkplatzsuche vereinfachen: 2018 sollen die Autofahrer in der Hansestadt über eine App von T-Systems freie Parkplätze finden, reservieren und bezahlen können. Dazu digitalisieren Stadt und Dienstleister 11.000 öffentliche Parkplätze. Eingesetzte Sensoren senden dann auf die Smartphones der suchenden Autofahrer, wo sie einen freien Platz finden. Digitalisierungsprojekte leben von Skalierung, deshalb wird die Telekom diese Smart-Parking-Lösung deutschlandweit anbieten. Die Parkraum-Lösung stößt bei Städten auf hohes Interesse. Auch Dortmund, Darmstadt, Merzig und Moers wollen diesen Service bereits einführen.
Sicherheit und Qualität im Internet der Dinge
Ob Cloud-Computing, mobile Lösungen oder Big Data – all diese Technologien stellen völlig neue Anforderungen an die IT-Sicherheit. Dazu kommt, dass Cyberattacken auf Unternehmensnetze und IT-Systeme immer ausgefeilter werden und sich zu einer massiven Bedrohung für die Wirtschaft entwickelt haben. Datenschutz und Datensicherheit sind daher bei allen technischen Entwicklungen ein entscheidendes Erfolgskriterium. Deshalb hat die Deutsche Telekom den neuen Bereich „Telekom Security“ unter dem Dach von T-Systems gegründet. Die Telekom Security bündelt alle Sicherheitsaktivitäten und die Erfahrung von rund 1200 Security-Experten. So setzt der Konzern alles daran, die eigenen IT-Systeme und Netze sowie die Daten von Unternehmens- und Privatkunden gegen Angriffe aus dem Netz zu schützen. Außerdem sollen Kunden, vom Bürger bis zum Großkonzern, innovative Sicherheitslösungen erhalten. Dazu passt die Telekom ihr Magenta-Security-Portfolio kontinuierlich an neue Anforderungen an. Für ungebrochene Verfügbarkeit von Systemen und Infrastrukturen hat T-Systems zudem vor fünf Jahren das Zero-Outage-Qualitätsprogramm eingeführt. Damit ging der Aufbau eines Ökosystems einher. Alle Partner darin verpflichten sich dem Null-Fehler-Prinzip und gemeinsamen Regeln für das Qualitätsmanagement.