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Flexible Arbeitsmodelle, der demografische Wandel, fehlende Fachkräfte und KI stellen Personalabteilungen vor neue Aufgaben. Zugleich läuft Ende 2027 die reguläre Wartung für SAP ERP HCM aus. Die notwendige Umstellung bietet Unternehmen die Chance, ihre HR-Prozesse zu modernisieren und ihre Daten zu vereinheitlichen. Damit schaffen sie zugleich die Grundlage, um KI sinnvoll in der Personalarbeit einzusetzen.
Unsere Arbeitswelt befindet sich im ständigen Wandel, wie das Beispiel des Remote-Arbeitens zeigt. Obwohl viele Mitarbeitende nach wie vor von zu Hause aus arbeiten, tun sie dies an weniger Tagen als zuvor. Ein Grund dafür: Immer mehr Arbeitgeber bemühen sich, ihre Mitarbeitenden wieder ins Büro zu holen. Hybrides Arbeiten ist in vielen Organisationen zu einem festen Bestandteil geworden. Statt darüber zu diskutieren, ob Mitarbeitende remote oder im Büro arbeiten sollten, entwickeln HR-Verantwortliche flexible Arbeitsmodelle, die die Employee Experience verbessern sowie Produktivität und Zusammenarbeit fördern. Dafür braucht es HR-Technologie, die verteilte Teams und digitale Prozesse unterstützt und an allen Standorten zuverlässig funktioniert.
Dieser Wunsch nach Flexibilität reicht über den Arbeitsort hinaus. Mitarbeitende erwarten flexible Arbeitsmodelle, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und digitale HR-Services. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor Fachkräftemangel, demografischem Wandel und wachsendem Wettbewerb um Talente. Moderne HR-Plattformen automatisieren Routineaufgaben und liefern Führungskräften aktuelle Daten über ihre Belegschaft. So kann HR schneller reagieren und mehr Zeit für die Betreuung und Entwicklung der Mitarbeitenden gewinnen.
KI kann Beschäftigte von wiederkehrenden Verwaltungsaufgaben entlasten und ihre Produktivität erhöhen. Laut einer Gallup-Studie berichten 65 Prozent der Befragten in Unternehmen, die bereits KI einsetzen, von positiven Auswirkungen auf ihre Produktivität und Effizienz.1 Im Personalwesen kann KI dadurch Freiräume für Aufgaben wie Personalentwicklung, Personalplanung und die Employee Experience schaffen. Moderne HR-Systeme helfen zudem, Personaldaten besser auszuwerten und für konkrete Entscheidungen zu nutzen.
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Unternehmen, die SAP HCM für ihr Personalmanagement einsetzen, stehen vor einer weiteren Herausforderung. Die Mainstream-Wartung für SAP ERP 6.0 mit EHP6 bis EHP8 endet am 31. Dezember 2027. Für diese Versionen bietet SAP anschließend noch Extended Maintenance bis Ende 2030 an. Auch die Nutzung klassischer SAP-ERP-Funktionen innerhalb von SAP S/4HANA über Compatibility Packs läuft aus. SAP hatte die entsprechenden Nutzungsrechte ursprünglich bis Ende 2025 befristet und später eine Übergangsfrist bis Ende Mai 2026 angekündigt. Unternehmen müssen ihre HR-Systemlandschaft daher rechtzeitig weiterentwickeln. Andernfalls können höhere Wartungs- und Supportkosten entstehen. Zusätzlich wirft SAPs strategische Ausrichtung auf cloudbasierte HR-Lösungen bei vielen Kunden Fragen zur Zukunftsfähigkeit ihrer bestehenden HR-Systeme auf.
Für betroffene Unternehmen wächst der Handlungsdruck, ihre HR-Systeme zu modernisieren. Die anstehende Umstellung kann jedoch mehr sein als ein reines Migrationsprojekt. Sie bietet die Gelegenheit, Prozesse zu überprüfen, zu vereinfachen und neu auszurichten. Gleichzeitig können Cloud Services zusätzliche Flexibilität und Skalierbarkeit gegenüber klassischen On-Premise-Modellen bieten. Mit SuccessFactors stellt SAP dafür eine cloudbasierte HCM Suite bereit, deren einzelne HR-Module sich je nach Bedarf einsetzen lassen.
Eine moderne HR-Landschaft schafft auch die Grundlage für KI. SAP integriert Business AI in SAP SuccessFactors und weitere HR-Lösungen. Der generative KI-Assistent Joule unterstützt Anwender bei HR-Aufgaben. SAP Business Data Cloud führt Daten zusammen, SAP Analytics Cloud macht sie für Analysen nutzbar. KI-Agenten können zudem einzelne Aufgaben und Workflows übernehmen. So entstehen die Voraussetzungen, um KI künftig breiter im Personalmanagement einzusetzen.
KI kann HR-Teams von administrativen Aufgaben entlasten und datenbasierte Entscheidungen unterstützen. Statt Berichte manuell zu erstellen und Personaltrends aufwendig auszuwerten, können sie dafür KI-Assistenten und Analyselösungen nutzen.
Mit SAP Joule greifen Anwender in natürlicher Sprache auf HR-Informationen zu und erledigen ausgewählte Aufgaben direkt im Dialog. SAP Analytics Cloud unterstützt HR-Teams mit Prognosen, Dashboards und Planungsszenarien. People Intelligence in SAP Business Data Cloud führt HR-, Kompetenz- und Geschäftsdaten zusammen und macht sie für Analysen nutzbar. Joule Agents können zudem mehrstufige HR-Abläufe automatisieren, etwa im Recruiting, in der Entgeltabrechnung oder in der Personalplanung. Das kann den administrativen Aufwand senken und mehr Zeit für Talententwicklung, Employee Experience und strategische Entscheidungen schaffen.
Ein möglicher Einstieg in die Public Cloud ist SAP Concur. Die cloudbasierte Lösung unterstützt Unternehmen dabei, Geschäftsreisen, Reisekostenabrechnungen und das Ausgabenmanagement effizienter und transparenter zu organisieren. SAP Concur deckt dabei zentrale Prozesse rund um Reiseplanung und Reisekosten ab. Eine weitere Option ist SAP Human Capital Management for SAP S/4HANA (H4S4), das seit 2022 verfügbar ist. Damit steht HCM als Bestandteil von SAP S/4HANA zur Verfügung. Für Unternehmen, die ihre bestehende HCM-Landschaft und Investitionen zunächst weiter nutzen möchten, kann dies eine Übergangslösung sein. SAP verfolgt für SAP S/4HANA eine Wartungsstrategie bis 2040.
Wie so oft in der digitalen Welt hat sich der goldene Mittelweg bewährt – ein hybrider Kern, der das Beste aus der On-Premise- und der Cloud-Welt vereint. Während cloudbasierte Lösungen auf starren Standardkonfigurationen basieren, lassen sich spezifische Kundenanforderungen in hybriden Umgebungen abbilden. So verwaltet ein Unternehmen beispielsweise seine Gehaltsabrechnung mit SAP H4S4 als On-Premise-Version und bindet cloudbasierte Komponenten aus SAP SuccessFactors oder Concur an das HR-Management an, etwa die Talent Suite. Die SAP-HR-Lösungen sind dabei entweder direkt miteinander verknüpft oder über die SAP Business Technology Platform (BTP) verbunden.
Eine hybride HR-Landschaft bietet zudem einen praxisorientierten Weg zur KI-Einführung. Unternehmen können kritische Payroll-Prozesse in SAP H4S4 beibehalten und gleichzeitig SAP SuccessFactors, SAP BTP sowie KI-Funktionen wie SAP Joule und SAP Analytics Cloud integrieren. Dieser Ansatz verbindet operative Kontinuität mit fortlaufender Innovation.
SAP-Lösungen für das HR-Management eröffnen Unternehmen vielfältige Möglichkeiten – sowohl für öffentliche und hybride Kernlösungen als auch für On-Premise-Installationen. HR-Manager stehen daher vor der Frage, welche HR-Lösung am besten zu den Anforderungen ihres Unternehmens passt. T-Systems unterstützt sie dabei, diese Fragen zu beantworten und die richtige Strategie zu entwickeln.
Wir unterstützen HR- und IT-Entscheider dabei, ihre bestehenden Investitionen in SAP HCM gezielt mit Cloudlösungen zu verbinden. Gemeinsam entwickeln wir eine passende HR-, Migrations- und Modernisierungsstrategie. Zugleich schaffen wir die technische Grundlage für SAP Business AI, Joule, SAP Analytics Cloud und künftige KI-Anwendungen im Personalwesen.
Als zertifizierter SAP-Partner bieten wir ein End-to-End-SAP-Portfolio. Damit können wir alle SAP- und HR-Prozesse für unsere Kunden abbilden, implementieren und betreiben. Wir verfügen über umfangreiche SAP-Expertise und langjährige Erfahrung mit SAP- und Cloud-Projekten. Mit unseren SAP-Services rund um das Human Capital Management stellen wir die Mitarbeitenden und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt und unterstützen sie mit modernen Tools. Ein weiterer Vorteil: Wir integrieren auch Drittanbieter-Lösungen, wie z. B. Workflow-Automatisierung von Pega Software, um HR-Prozesse effizienter zu gestalten.
Unsere Expertise geht über Migrationsprojekte hinaus. Wir unterstützen Unternehmen beim Aufbau KI-fähiger HR-Umgebungen, indem wir SAP SuccessFactors, SAP H4S4, SAP BTP, SAP Business Data Cloud, SAP Analytics Cloud und SAP Joule in ein sicheres, skalierbares HR-Ökosystem integrieren, das langfristige Innovation ermöglicht.
¹ AI and Workplace Productivity: What Leaders Need to Know in 2026, Gallup, July 2026, www.gallup.com
² 11 HR Trends Every CHRO Must Know in 2026, TMI, December 2025, www.tmi.org
³ Health Report 2024, Techniker Krankenkasse, July 2024, www.tk.de