Mit einer skalierbaren IT-Infrastruktur aus der vCloud startet die Verlagsgruppe Weltbild neu durch.
Handel

Mit der Cloud in eine neue Zukunft

Mitten in seinem Umbau zu einem primären Onlineversender muss der Buchhandelskonzern Weltbild Insolvenz anmelden. Die Verlagsgruppe hat zehn Millionen Kunden in ganz Europa, drei Millionen Artikel, rund 150 Filialen und einen der größten Webshops des Onlinebuchhandels. Jedoch können sich die Gesellschafter nicht auf eine gemeinsame Strategie einigen.
Um zu überleben, braucht der Verlag schnell eine kostengünstige und flexible IT-Infrastruktur. Innerhalb von sechs Wochen muss Weltbild sein altes Rechenzentrum in Augsburg verlassen. Die Daten und Applikationen aus den essenziell wichtigen Webshops werden in die Cloud in einem bayerischen Rechenzentrum verlagert, die übrigen Back-End-Systeme wandern nach Hessen. Der erste Meilenstein ist damit erreicht: Die IT-Kosten sinken massiv.
600 % Steigerung während saisonaler Lastspitzen wie Weihnachten steigt das Geschäft um bis zu 600 Prozent. Die neue Weltbild-IT hat damit kein Problem.
Wo die Konzern-IT früher an ihre Grenzen stieß, ist die Rechenleistung heute skalierbar. Sie wird dynamisch aus der vCloud bezogen, sodass saisonale Lastspitzen mühelos bewältigt werden können – etwa in der Weihnachtszeit, wenn das Geschäft um das Sechsfache steigt. Je nach Bedarf werden ab sofort mehr Ressourcen bereitgestellt, standardisierte SLAs und ein Hochleistungs-TwinCore-Rechenzentrum sorgen für eine Hochverfügbarkeit von bis zu 99,9 Prozent. Anstatt mit einer heterogenen Serverlandschaft zu arbeiten, nutzt das Unternehmen jetzt – unter anderem für seinen Webshop – eine moderne, homogene Infrastruktur, die zudem kostengünstiger zu betreiben ist.

Business

Anforderung_ Internet und E-Commerce stellen das Geschäftsmodell des Handelskonzerns Weltbild innerhalb kürzester Zeit vor große Herausforderungen. Uneinigkeit über den richtigen Kurs, der simultane Ablauf zahlreicher Großprojekte und verzögerte Weichenstellungen führten im Januar 2014 zur Insolvenzanmeldung. Drastische Konsolidierungs- und Einsparmaßnahmen werden überlebenswichtig. So soll unter anderem der Webshop in die Cloud verlagert werden.
Nutzen_ Weltbild kann seine IT-Kosten sofort massiv reduzieren und ist besser fürs wachsende Geschäftsfeld E-Commerce gerüstet. Eine flexible Infrastruktur federt beispielsweise in der Weihnachtszeit das etwa um 600 Prozent höhere Bestellvolumen ab und erreicht als hochperformantes System eine Ausfallsicherheit von bis zu 99,9 Prozent.

IT

Herausforderung_ Ein Rennen gegen die Zeit: Nach einer 14-tägigenVorbereitungsphase bleiben für die Migration der 200 geschäftskritischen Webshop-Systeme auf eine Dynamic-Services-for-Infrastructure- Plattform mit vCloud nach Bayern nur noch vier Wochen. Gleiches gilt für die Migration der 330 Back-End-Systeme nach Hessen. Eine heterogene Landschaft mit 530 unterschiedlichen Systemen und hohen Leistungsschwankungen muss vereinheitlicht werden.
Lösung_ Webshop und Back-End-Systeme wandern termingerecht in die Cloud. Für Test- und Produktivumgebung sind über 1.000 Processing-Units und bis zu 1 Terabyte RAM nötig. Neue Ressourcen können binnen Sekunden bereit gestellt werden. Das Management der Systeme läuft per Self-Service-Portal. Die 150 Filialen sind mit einer stabilen, leistungsfähigen WAN-Verbindung vernetzt.
FAZIT: Die flexible Infrastruktur aus der Cloud ermöglicht die notwendigen Einsparungen und stabilisiert die Weltbild-Gruppe. So schafft sie die Basis für ein digitales Geschäftsmodell.
Kontakt
info.security[at]t-systems.com
T-Systems International GmbH

Weltbild
Mitarbeiter: 6.800
Sitz: Deutschland
Umsatz: 2011/2012: 1,59 Mrd. Euro
Skalierbare IT-Infrastruktur
200 Systeme wandern in die hochdynamische DSI vCloud nach Bayern als Test- und Produktivumgebung für den Webshop. 330 Back-End-Systeme ziehen auf die Mittelstandsplattform DSM in Hessen um. Eine hochleistungsfähige Gigabit-Ethernet-Connect-Vernetzung sorgt für ein reibungsloses Zusammenspiel der Systeme für zehn Millionen Kunden und drei Millionen Artikel.
Transformationsprozess – 6 Wochen