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Sparda-Banken stärken Digitalisierung

16.04.2018

Seit mehr als drei Jahrzehnten betreibt die Sparda-Datenverarbeitung eG als interner IT-Dienstleister die IT der Sparda-Banken. Nun migriert sie die IT-Infrastruktur in Rechenzentren von T-Systems, will damit Geld sparen und die Effizienz steigern.
Grossauftrag von Sparda-Banken
Der Trend zum IT-Outsourcing in der Finanzwirtschaft hält an. Immer mehr Banken setzen auf externe IT-Dienstleister und fokussieren sich auf ihr Kerngeschäft. Die Sparda-Banken gehören zu den Finanzdienstleistern, die ihre gesamte IT-Infrastruktur auslagern: an T-Systems – mit einem Siebenjahresvertrag im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich und einer Verlängerungsoption um weitere drei Jahre. Nur das Management der Software, zum Beispiel des Kernbankensystems, bleibt in der Hand der IT-Experten der Sparda-Datenverarbeitung eG (SDV-IT).

IT-Outsourcing steigert die Effizienz

„Die aktuelle Marktsituation in der Bankenwelt mit Niedrigzinsmargen, steigenden regulatorischen Anforderungen und dem notwendigen Streben nach Digitalisierung erfordert nachhaltige Maßnahmen eines professionellen IT-Dienstleisters. Wir müssen daher ständig unsere Effizienz steigern, Kosten reduzieren und gleichzeitig Innovationen vorantreiben, um unsere aktuell gute Wettbewerbssituation zu stärken. Der IT-Outsourcing-Vertrag mit T-Systems bringt ein Kostensenkungspotenzial in dreistelliger Millionen­höhe und wir gehen damit den nächsten konsequenten Schritt in der bereits begonnenen Digitalisierungsstrategie“, sagt Burkhard Kintscher, Vorstandsvorsitzender der SDV-IT. „Für T-Systems haben wir uns bewusst entschieden, weil wir die partnerschaftliche Zusammenarbeit schätzen und das Unternehmen auch in punkto Regulatorik und IT-Sicherheit einen hervorragenden Ruf im Markt genießt. Zusammen mit T-Systems als starken und versierten Partner können wir so die hohen Anforderungen der Bankenaufsicht BaFin kosteneffizient erfüllen.“

Zentrale Lösungen für mehr IT-Sicherheit

Noch mehr Digitalisierung bedeutet auch, sich gegen die zunehmenden Angriffe von Hackern und Datendieben wappnen zu müssen. Die Sparda-Banken übertragen daher auch wichtige IT-Security-Maßnahmen an T-Systems. So übernimmt T-Systems die zentralen Firewall-Services, die das Unternehmensnetzwerk vor Angriffen aus dem Web beschützen. Weiterhin stellt T-Systems ein Security Information & Event-Management (SIEM) bereit, mit dem sich Echtzeitanalysen von Angriffen auf IT-Systeme entdecken und abwehren lassen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Das SIEM sammelt sicherheitsrelevante Log- und Eventdaten, setzt diese miteinander in Beziehung und erkennt daraus in Echtzeit Trends und Muster. Ergänzt wird das von den Sparda-Banken gebuchte Sicherheitspaket durch Identity & Access Management (IAM) sowie PKI Services (Public Key Infrastructure).

Gemanagtes WAN und gemanagte LANS

Das von den Sparda-Banken beauftragte Gesamtpaket enthält zudem Netzwerk-Infrastrukturleistungen. T-Systems wird die rund 400 Filialen und Standorte der Bankengruppe über ein Netzwerk auf Basis von Multiprotocol Label Switching (MPLS) an das Rechenzentrum anbinden. MPLS beschleunigt den Datendurchfluss in Netzwerken und ermöglicht „Quality of Service“ im Netz. Auch das Management der lokalen Netzwerke (LAN) sowie der Arbeitsplatzsysteme der rund 6.000 Mitarbeiter der Sparda-Banken-Gruppe sind Teil des neuen Vertrags.

Weg in die Digitalisierung

„Der Auftrag der Sparda-Gruppe zeigt, dass Kunden nach wie vor für den Betrieb ihrer komplexen IT-Infrastruktur auf Partner setzen. Als Digitalisierungspartner helfen wir ihnen, Produktivität und Effizienz zu steigern und ihre Digitalstrategie umzusetzen“, sagt Telekom-Vorstand und T-Systems-Chef Adel Al Saleh. „Wir legen so die Basis für den Umstieg auf Cloud-Services und die weitere digitale Transformation der Sparda-Banken.“