Advanced Analytics können Unternehmen dabei helfen, neue Produkte und Services für das Digitalzeitalter zu entwickeln.

Advanced Analytics: Grundlage für innovative, datenbasierte Geschäftsmodelle

Geschäftliche E-Mails, vernetzte Firmenfahrzeuge, Auftragseingänge in Online-Stores, Keyword-Scanning in Social-Media-Gruppen, die Erfassung standortbasierter Daten, Videoaufzeichnungen von Überwachungskameras, Messwerte von Maschinen – im Unternehmensalltag fallen sekündlich unzählige Daten an. Und mit fortschreitender Digitalisierung werden es immer mehr. Die Analysten von IDC sagen vorher, dass sich die weltweite Datenmenge alle zwei Jahre mehr als verdoppeln und bis zum Jahr 2020 auf 44 Zettabyte anwachsen wird. Zum Vergleich: Ein Zettabyte, eine 1 mit 21 Nullen, entspricht dem Speichervolumen von rund 250 Milliarden DVDs.
Für Bundeskanzlerin Angela Merkel sind Daten „der Rohstoff der Zukunft“. Daher müsse es auch den deutschen Unternehmen gelingen, mit der Verarbeitung großer Datenmengen neue Produkte zu entwickeln. In den nächsten fünf bis zehn Jahren werde es sich entscheiden, ob die hiesige Wirtschaft mehr sein könne als die „Werkbank“ großer IT-Konzerne in den USA oder in Asien. Unternehmen, die auch morgen noch erfolgreich sein wollen, müssen ihre Geschäftsmodelle folglich zügig digitalisieren und das große Potenzial von Big Data ausschöpfen.
Laut einer PwC-Studie von 2014 sehen Unternehmen in Advanced Analytics große Chancen für Profitabilitätssteigerungen, ein besseres Marktverständnis und eine Optimierung der eigenen Organisation und Prozesse. Data-Mining hilft, Zusammenhänge und Muster zu erkennen, um bessere Entscheidungen oder Vorhersagen für die Zukunft zu treffen. Marktveränderungen können schnell erfasst und darauf reagiert werden. Auch Informationen über Trends und Kundenbedürfnisse lassen sich damit gewinnen und für die Entwicklung völlig neuer Produkte und Services nutzen. So bildet Advanced Analytics die Grundlage für innovative, datenbasierte Geschäftsmodelle – selbst für kleine und mittelständische Unternehmen.

Unternehmen haben grossen Bedarf an externer Expertise

Was Advanced Analytics von der herkömmlichen Datenverarbeitung unterscheidet, lässt sich vor allem an drei Faktoren festmachen: Die Auswertung wird durch die Datenmenge nicht begrenzt (Volumen). Es können Daten aus unterschiedlichen Quellen in unterschiedlichen Formaten verarbeitet werden (Variety). Und die Verarbeitung der Daten erfolgt in Höchstgeschwindigkeit, oft nahezu in Echtzeit (Velocity). Als Einsatzgebiete von Big Data kommen faktisch alle Unternehmensbereiche infrage, in denen größere Datenmengen anfallen.
Doch viele Firmen tun sich noch schwer mit Advanced Analytics. Die PwC-Analysten wissen auch warum: „Den meisten Industrieunternehmen fehlt bisher ein strategisches Konzept 
zur Umsetzung von Big Data in ihrer Organisation. Zudem herrscht große Verunsicherung darüber, wie mit dem Thema umgegangen werden soll, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Entsprechend groß ist der Bedarf an externer Expertise, die dabei hilft, Risiken zu minimieren und den Übergang in das Big­-Data-Zeitalter erfolgreich zu gestalten.“
Unternehmen, die aus dem digitalen Rohstoff, der in ihren Datenbanken ruht, innovative Produkte und Services entwickeln wollen, sind somit auf das Know-how eines erfahrenen IT-Partners angewiesen. Dieser sollte über die notwendige Infrastruktur in Form von Plattformen wie Hadoop oder SAP HANA verfügen, über leistungsstarke Analyse-Tools und die Fähigkeit, daraus integrale, auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse abgestimmte IT-Lösungen zu entwickeln.