Mit dem Service „Corporate SIP Germany“ stellt T-Systems Unternehmen in Deutschland einen zentralen SIP-Trunk bereit.
Lösung

Corporate SIP International

Telefonanschlüsse und SIP-Trunks europaweit zentralisieren

  • Länderübergreifendes SIP-Gateway als zentraler IP-Telefonanschluss für Europa senkt Bedarf an externen Sprachkanälen
  • Sicherheit durch netzbasierte Enterprise Session Border Controller
  • Flexibel für bis zu 50.000 parallele Gespräche nutzbar
  • Voller PSTN-Ersatz inklusive Rufnummernportierung von analogen Anschlüssen und ISDN-Anschlüssen oder lokalen SIP-Trunks
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Annett Claaßen - TC Solution Marketing
Annett Claaßen

TC Solution Marketing

Beratungstermin
Telefonie wird IP-Dienst White Paper: SIP-Trunks zum Carrier öffnen den Weg in die neue Welt

SIP-Trunks modernisieren und zentralisieren die Telefonie

T-Systems SIP-Trunks und SIP-Gateways sind die VoIP-Nachfolger bisheriger ISDN- und Analoganschlüsse. Abhängig von Netzdesign und Migrationskonzept können lokale SIP-Trunks als ISDN-Nachfolger genutzt werden oder aber zentrale SIP-Gateways – mit bis zu 50.000 Sprachkanälen – zum Einsatz kommen. In der Vergangenheit wurden unternehmensinterne VoIP-Lösungen mit dem klassischen öffentlichen Telefonnetz und seiner differierenden Technologie oft über ISDN-Gateways verbunden. SIP-Trunking wählt dagegen einen anderen Ansatz und löst klassische Technologien wie Public-Switched-Telephone-Network(PSTN)-Telefonanschlüsse ab. Die Verbindung zwischen der VoIP-Telefonanlage und dem Carriernetz erfolgt auf direktem Weg.

Zentrales SIP-Gateway bündelt gesamten Sprachverkehr

Dafür gibt es prinzipiell zwei Lösungsansätze: Der dezentrale Ansatz ersetzt PSTN-Anschlüsse durch lokale SIP-Trunks. Der zentralisierte Ansatz hingegen setzt auf ein zentrales SIP-Gateway für alle mit dem VPN verbundenen Standorte. Ein zentrales SIP-Gateway bündelt den unternehmensexternen Sprachverkehr über das unternehmensinterne VPN und ist damit die zentrale Verbindung zu den öffentlichen Telefonnetzen.  
Die Vorteile des zentralen SIP-Trunking-Ansatzes zeigen sich zum Beispiel beim Thema Sicherheit: Bei dezentralen Verfahren muss das Sicherheitsmanagement jeden SIP-Trunk individuell berücksichtigen. Handelt es sich dagegen um ein zentralisiertes SIP-Gateway kann auch das Security Management zentral erfolgen.

Technische Spezifikationen

  • Zentrales SIP-Gateway für derzeit 18 europäische Länder*
  • Migration der bisherigen PSTN-Rufnummern aller Standorte und Länder auf das zentrale SIP-Gateway
  • Berücksichtigung aller landesspezifischen Anforderungen
  • Notruffunktionalität
  • Länderübergreifend einheitliche Prozesse
  • Auf Wunsch elektronische Fakturierung – bis auf Kostenstellen
  • Auf Basis des „IntraSelect“-MPLS-VPN von T-Systems: ein Ansprechpartner für Telefonie- und Daten-Services
* Stand 07/2017: Österreich, Belgien, Italien, Portugal, Schweden, Schweiz, Rumänien, Spanien, Dänemark, Irland, Niederlande, Tschechien, Frankreich, Vereintes Königreich, Norwegen, Slowakei, Finnland, Luxemburg. In Deutschland über dediziertes Gateway (Corporate SIP Germany). 

Infografik

Die All-IP-Umstellung bietet Unternehmen den besten Anlass, ihre Telefonie-Infrastruktur zu zentralisieren.

Corporate SIP International erleichtert Administration der Infrastrukturen

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In vielen Unternehmen sind die Telekommunikationsinfrastrukturen historisch gewachsen und damit sehr heterogen: Jede Niederlassung, jeder Produktionsstandort, jede Filiale und die Zentrale verfügen über eine eigene Telefonanlage (Private Branch Exchange, PBX). Heißt: die Administration muss jede Anlage einzeln warten. Das bedeutet einen hohen Zeit- und Kostenaufwand, besonders dann, wenn es sich dabei auch noch um verschiedene Anlagen handelt. Die IT-Abteilung muss die Analog-, ISDN- oder SIP-Anschlüsse jeweils separat buchen, installieren und managen. Überdies muss sie länderspezifische Anforderungen berücksichtigen und Verhandlungen mit einer Vielzahl von lokalen Anbietern führen. Daher lohnt es sich besonders für Unternehmen mit vielen Standorten, ihre Telekommunikationsinfrastruktur auch länderübergreifend zu standardisieren und zu zentralisieren: zum Beispiel mit der neuen Lösung Corporate SIP International.

Mit zentralem SIP-Gateway sinken die Kosten

Mit Corporate SIP International stellt T-Systems Unternehmen ein zentrales SIP-Gateway bereit – für derzeit 18 europäische Länder. Damit sind alle Standorte über das Firmennetzwerk verbunden. Die Standorte benötigen nur noch ein einziges, redundantes SIP-Gateway im VPN – keine herkömmlichen Telefonanschlüsse mehr. Handelt es sich um externe Telefongespräche, dann vermittelt Corporate SIP International zu den öffentlichen Telefonnetzen. Alle Standorte teilen sich die verfügbaren Sprachkapazitäten; landes- und firmeninterne Telefonate nutzen nur noch das IP-VPN des Unternehmens. 
Mit der zentralen SIP-Gateway-Lösung bleibt man bei landesinternen Anrufen innerhalb des Unternehmens im firmeninternen Netz. Es ist kein lokaler „break out“ ins öffentliche Telefonnetz erforderlich. Die Folge: Durch Zentralisierung sinken die Kosten für Telefonanschlüsse deutlich und der Administrationsaufwand verringert sich. Corporate SIP International stellt bis zu 50.000 parallele, externe Telefongespräche zur Verfügung. Die Zahl der Sprachkanäle lässt sich flexibel anpassen.

Mitnahme aller Rufnummern aus der PSTN-Zeit

Im Gegensatz zu dezentralen SIP-Anschlüssen lassen sich bei Corporate SIP International die Rufnummern der bisher lokalen Anschlüsse auf das SIP-Gateway migrieren – unabhängig davon, ob sie von Analog- Primärmultiplex- oder Mehrgeräteanschlüssen stammen. Für professionelle VoIP-Security und das effektive Routing der VoIP-Datenpakete sorgen redundante, zentrale Enterprise Session Border Controller, die T-Systems als Managed Service zur Verfügung stellt.
Auf Wunsch erhalten Unternehmen zudem – anstelle ihrer dezentralen TK-Anlagen – eine zentrale Cloud-PBX/hosted PBX aus der sicheren Private Cloud von T-Systems. Der Vorteil: Hohe Sicherheit und Verfügbarkeit bei geringeren Kosten.

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