Ohne Systemintegration ist keine digitale Transformation.

Applikationslandschaften auf die digitale Transformation vorbereiten

Die Cloud ist im Markt angekommen. Schon 70 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen Cloud Computing, hat eine PwC-Studie herausgefunden. Die KPMG geht im Cloud-Monitor 2015 der Bitkom von 68 Prozent der Unternehmen aus, die Cloud Computing einsetzen oder dies zeitnah planen. Endet damit die Ära der Systemintegration? Nein, sagen die Marktforscher von Lünendonk: „Für die Umsetzung digitaler Strategien ist eine moderne IT-Landschaft essenziell. Im Zuge der Digitalisierung der Geschäftsprozesse ist der Einsatzgrad von Software für bestehende Abläufe enorm gestiegen.“ Und diese Software muss wie bisher integriert und gemanagt werden.

Umbau von IT-Architekturen

Der Umbau von IT-Architekturen unter Einbezug von Cloud-Lösungen ist für die Analysten von Crisp Research „Grundlage der Digitalisierung des eigenen Unternehmens“. Keine einfache Aufgabe, schließlich haben viele Unternehmen über Jahrzehnte tausende Anwendungen integriert, miteinander verflochten und erweitert. Dazu kommen identische Geschäftsanwendungen, die aus Fusionen oder Standorterweiterungen entstanden sind. Und dies alles betrieben auf unterschiedlichen technischen Plattformen.

Zahl der Anwendungen steigt weiter

Die Analysten der Lünendonk-Studie 2015 „Der Markt für IT-Beratung und IT-Service in Deutschland“ sehen dies noch drastischer. „Trotz großer Effizienzfortschritte kämpfen CIOs aber noch immer mit IT-Altlasten, sei es historisch etablierte Altsoftware, unterschiedliche Release-Stände von Applikationen oder auch Rechenzentren, die nicht mit der Geschwindigkeit der IT-Entwicklungen und den Anforderungen der Fachbereiche an IT-Unterstützung Schritt halten können.“ Allein durch die Fachbereiche habe sich die Anzahl der Anwendungen von 2010 bis 2014 sogar verdoppelt. Ein Ende der Komplexität und damit der Integration scheint demnach nicht absehbar.

Altsysteme weiter managen oder in die Cloud transferieren

Experten für Systemintegration übernehmen damit eine Doppelrolle und entscheidende Aufgabe für die Digitalisierung. Einerseits müssen sie die historisch gewachsenen IT-Landschaften eines Unternehmens entflechten und bereinigen. Dann können sie entscheiden, welche IT-Bestandteile Unternehmen abschalten, aus der Cloud beziehen oder in die Cloud überführen können. Nur dann schaffen die Unternehmen die Basis für weitere Digitalisierungsschritte. Und was passiert mit den nicht cloudifizierbaren Altsystemen? Auch hier sind die Systemintegratoren gefragt. Die Unternehmen müssen die nicht abschaltbaren Altsysteme wohl oder übel wie bisher managen, weiterentwickeln und schlanker als bisher zu einem großen Ganzen integrieren. Früher oder später werden dann auch diese Systeme durch neue Anwendungen aus der Cloud ersetzt. Oder neue technische Entwicklungen ermöglichen es, auch die letzten Systeme zu cloudifizieren.

Komplexe IT-Landschaften zukunftsfähig machen

T-Systems bietet Antworten auf beide Herausforderungen. Rund 4.000 IT-Integrationsexperten wandeln komplexe Applikationslandschaften in ein zukunftsfähiges IT-Gesamtsystem. Sie managen – wo notwendig – Alt-Applikationen wie bisher weiter. Dazu gehören unter anderem SAP-, BI- oder ECM-Systeme. Und sie designen Anwendungen für die Cloud, transferieren sie und betreiben sie in Rechenzentren von T-Systems. Damit begleiten sie Unternehmen ganzheitlich auf ihrem Weg der Digitalisierung.