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SAP S/4HANA-Transformation: Strategische Leitplanken festlegen

Wie Unternehmen herausfinden, welche Strategie für ihre SAP S/4HANA-Transformation am besten passt und die größten Mehrwerte verspricht

13. Juli 2022Hannes Ziegler

Weichenstellung für den Geschäftserfolg

Unter Zeitdruck: Bis Ende 2027 sollten SAP-Anwenderunternehmen auf SAP S/4HANA umsteigen, denn dann endet der Support für das Vorläufersystem SAP ECC. Weit vor der eigentlichen Umstellung gilt es, die strategischen Leitplanken für die SAP S/4HANA-Transformation festzulegen. Sie geben den Rahmen für die passende Zielarchitektur, Transformationsweg und Betriebsmodell, aber auch für effizientere Prozesse und langfristigen Geschäftserfolg vor.

Mit der Transformation klare Ziele erreichen

Ein Geschäftsmann hält eine Präsentation im Büro

Um SAP S/4HANA-Projekte erfolgreich umzusetzen, sollten sie bereits bei den ersten Planungen in die richtigen Bahnen gelenkt und so auf die Erfolgsspur gebracht werden. Eine Vorstudie und die Erstellung einer Roadmap helfen, den passenden Weg in die SAP S/4HANA-Welt zu definieren. Dabei sollte man stets berücksichtigen, welche Spezifika das Unternehmen besitzt und welche Ziele es erreichen möchte. Neben den technischen Parametern kommt es vor allem auch auf die strategischen Ziele an, die man mit der Umstellung verfolgt. Beispielsweise möglichst viel zu standardisieren oder zu zentralisieren, um künftig alle Tochtergesellschaften in die neue SAP-Landschaft einzubinden.

Professionelle Beratung vor dem Projektstart

Im Rahmen von Value Consulting erstellt T-Systems für die Unternehmen einen individuellen Projektplan mit wichtigen Meilensteinen für die Einführung von SAP S/4HANA. In der Vorstudie und dem sogenannten Roadmap Consulting enthalten sind Budgetschätzungen für interne und externe Aufwände. Außerdem ermitteln die SAP-Experten von T-Systems, welche Mehrwerte das Unternehmen durch die Umstellung erzielen kann.

Besonders wichtig: Alle Stakeholder sollten von Beginn an in die Planungen eingebunden sein. Denn mit der erfolgreichen SAP S/4HANA-Transformation stellt man die Weichen für nachhaltige Entwicklung und künftige Innovationen. Daher nimmt am Kickoff für das Value Consulting von T-Systems neben den IT-Verantwortlichen und der Fachseite immer auch die Geschäftsführung teil.

Die Vorteile von Datenmigration und Housekeeping

Über die strategischen Leitplanken hinaus steht und fällt der Erfolg von SAP S/4HANA-Projekten mit einer intensiven Vorbereitung. Wie eine Studie der UK & Ireland SAP User Group ermittelte, stellt für zwei Drittel der SAP-Kunden die Datenverwaltung bei der Umstellung von SAP ECC 6.0 auf SAP S/4HANA eine enorme Herausforderung dar. Daher sollten bereits vor Projektbeginn wichtige Fragen geklärt sein: Was passiert mit den vorhandenen digitalen Daten? Sollen sie archiviert oder bereinigt und ins neue System überführt werden?

In der Regel ist es weder kostengünstig noch besonders effizient alle Daten aus der bestehenden SAP-Umgebung nach SAP S/4HANA zu übernehmen. Weil jedes unnötige Gigabyte in der SAP HANA-Datenbank die Kosten für den Speicherplatz nach oben treibt. Gleichzeitig bedeuten weniger Daten in der neuen SAP-Umgebung eine bessere Gesamtleistung des neuen Systems und kürzere Backup- und Wiederherstellungszeiten sind möglich.

Alle Unternehmensdaten immer im Blick

Die Beispiele zeigen: Es lohnt sich, Daten vor der Migration zu bereinigen und zu archivieren. Werden sie archiviert, wandern die Daten zum Beispiel von SAP in das Enterprise-Content-Management-System (ECM) ImageMaster und bleiben Usern dort über eine Schnittstelle jederzeit verfügbar, wenn sie zum Beispiel aus Compliance-Gründen in Zukunft erneut gebraucht würden.

Auch nach der Migration ist Housekeeping wichtig, um das Datenwachstum in SAP S/4HANA zu überblicken. Die ECM-Lösung ImageMaster ermöglicht es Unternehmen, den Lebenszyklus ihrer Daten – vom Erstellen über Archivieren bis zum Löschen – kosteneffizient, risikolos und nach aktuellen Compliance-Vorgaben zu managen. Die Software integriert sich über zertifizierte Schnittstellen in die SAP-Landschaft und erlaubt den unkomplizierten Zugriff auf alle SAP-Daten und Dokumente. Die größten Vorteile für die Nutzer und Unternehmen: Dank der zentralen Ablage arbeiten SAP-Systeme performanter, Backup- und Wiederherstellungszeiten verkürzen sich und es kommt zu geringeren Downtimes und Lizenzkosten für SAP S/4HANA.

Was genau passiert beim Value Consulting?

Dreh- und Angelpunkt ist ein gemeinsamer Workshop mit dem Kunden. Dabei führen die Consultants von T-Systems eine technische Analyse seiner SAP-Landschaft durch, bei der sie sämtliche Besonderheiten berücksichtigen. Anhand der Ergebnisse ermitteln sie passende Transformationsansätze und diskutieren sie mit dem Kunden. Anschließend legt man gemeinsam fest, wie die SAP-Zielarchitektur aussieht und mit welchen Meilensteinen sie erreicht wird.

Anhand der Empfehlungen kann das Unternehmen das SAP S/4HANA-Projekt starten. Als Trusted Advisor bleibt T-Systems auch nach der Vorstudie an Bord und begleitet die Firma bei der Transformation. Bei der Umsetzung der Roadmap ergänzen sich die Consulting- und Delivery-Teams von T-Systems, um sicherzustellen, dass die Empfehlungen umgesetzt werden und die Einführung erfolgreich verläuft.

Klarer Nutzen erhöht Investitionsbereitschaft

Damit der Kunde von möglichst vielen Vorteilen der SAP S/4HANA-Transformation profitiert, ermitteln die Consultants, welcher Weg den größten Nutzen verspricht: Ein Brownfield-Ansatz, bei dem das bestehende SAP-System in die SAP S/4HANA-Welt übertragen wird? Ein Greenfield-Ansatz, in dessen Rahmen die bestehenden SAP-Prozesse überprüft und optimiert werden? Oder eine hybride Lösung wie Selective Data Transition (SDT), die beide Ansätze berücksichtigt?

Jedes Unternehmen besitzt gewachsene Strukturen und verfolgt seine ganz eigenen Ziele mit der SAP S/4HANA-Transformation. Mal geht es darum, neue digitale Funktionalitäten zu nutzen. Oder der Kunde möchte seine Geschäftsprozesse optimieren und es den Mitarbeitern ermöglichen, schneller, effizienter und produktiver zu sein. Eines trifft allerdings auf fast alle Unternehmen zu: Je mehr Vorteile die Transformation mit sich bringt und je klarer der Nutzen erkennbar ist, desto einfacher und schneller lassen sich die Stakeholder von der Investition in das Transformationsprojekt überzeugen.

Cloud und SAP – das passt zusammen

Auch die Frage nach dem Betriebsmodell ist entscheidend. Immer mehr SAP-Anwenderunternehmen setzen auf die Cloud und vertrauen auf Infrastructure as a Services (IaaS) oder Software as a Service (SaaS). Daher ist Cloud Assessment ein fester Bestandteil von Value Consulting. In jeder Vorstudie untersucht T-Systems das Potenzial von Cloud Computing für den Kunden. Hier geht es um die ganze Klaviatur der Cloud-Welt – von den technologischen Grundlagen bis zum künftigen Gesamtbild des SAP-Betriebs in der Cloud, jeweils zugeschnitten auf die aktuelle Kundensituation.

Nicht zuletzt lohnt es sich, bei der SAP S/4HANA-Transformation die Geschäftsprozesse auf den Prüfstand zu stellen. Mit Business Process Intelligence (BPI) gibt es einen vielversprechenden Ansatz, um Prozesse zu dokumentieren, zu analysieren und zu modifizieren. Das Vorgehen passt besonders zur Greenfield-Methode, bei der sich der Kunde von ineffizienten Abläufen verabschieden und stattdessen neue, verbesserte Prozesse aufsetzen kann.

Zum Autor
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Hannes Ziegler

Head of Value Consulting, T-Systems International GmbH

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