Satellic Telematic Platform: Modular aufgebautes Mautsystem von T-Systems
Lösung

Satellic Tolling Platform

Satellitengestütztes Mauterfassungs- und Berechnungssystem

  • Automatische Datenerhebung und Abrechnung
  • Einfache Integration in vorhandene IT-Struktur
  • Geringe Investition durch Betreiber notwendig
  • Schrittweiser Ausbau auf verschiedene Straßentypen möglich
  • Erfüllt Vorgaben für European Electronic Toll Service (EETS)
  • Auch als Cloud-Computing-Variante „Tolling as a Service“ verfügbar
Kontakt
Bettina Knoop
Bettina Knoop

Account Manager Satellic Telematic Services

Beratungstermin

Die intelligente Lösung zur Erfassung von Strassengebühren

Die Satellic Tolling Platform ist ein modular aufgebautes Mautsystem, das sich in bestehende IT-Systeme integrieren lässt. Die Plattform berechnet und erhebt die Gebühren über ein satellitengestütztes System. Fahrzeuge müssen dafür nicht anhalten – beispielsweise an den Ein- und Ausfahrten von Autobahnen. Die Vehikel können zudem jede Fahrbahn verwenden. Fahrzeugbesitzer buchen sich entweder über ein Gerät im Fahrzeug für die Erfassung der mautpflichtigen Strecke ein, manuell an Terminals oder online im Internet.

Positionserfassung über GPS

Das automatische Einbuchen erfolgt über das Mobilfunknetz (GSM) in Kombination mit dem Satellitenortungssystem GPS (Global Positioning System). Nach dem Anbringen der On-Board Unit (OBU) an der Windschutzscheibe erfasst das Gerät die Position – Längen- und Breitengrade – und zurückgelegte Strecke eines Fahrzeugs, berechnet die Höhe der Maut je nach hinterlegten Fahrzeugdaten (Fahrzeuggröße) und übermittelt die verschlüsselten Daten per Mobilfunk an die Satellic Tolling Platform.
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Flyer: Satellic Telematic Services (Englisch)

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Ein solches satellitenbasiertes System erfordert keine Hardware an den Straßen, also weder Mauthäuschen noch Mautbrücken. Letztere werden lediglich zur Kontrolle eingesetzt: Sie überwachen, ob die Lkw das vorgeschriebene Erfassungsgerät – die On-Board Unit – an Bord haben. Satellitengestützte Mautsysteme lassen sich daher relativ einfach und kostengünstig ausweiten, zum Beispiel auf Landstraßen oder auf eine Pkw-Maut. Einige der Komponenten der Mauterfassungs- und -abrechnungsplattform bietet T-Systems auch als Cloud-Computing-Variante „Tolling as a Service" an.

Datenschutzkonformes Mautsystem

Die On-Board Unit erfüllt alle Datenschutzanforderungen, da sie nur die für die Mautabrechnung relevanten Daten überträgt. Die personenbezogenen Daten verbleiben in der OBU.

Vorgaben für europaweites Mautsystem erfüllt

Die Mautlösung erfüllt auch die von der Europäischen Kommission festgesetzten European Electronic Toll Service (EETS)-Vorgaben. Diese Richtlinie beschreibt die Grundsätze für ein internationales Abkommen zur Schaffung eines europäischen elektronischen Mautdienstes. Das Ziel: ein europaweites Mautsystem, das mit allen angeschlossenen europäischen Gebührenerhebungssystemen kompatibel ist und den Zugang zum mautpflichtigen Straßennetz mit nur einem Vertrag und nur einer OBU ermöglicht.

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Mit ihrer ausgewiesenen Erfahrung im Bereich von Mautsystemen und Telematik hat T-Systems eine satellitengestützte Telematik-Plattform gebaut, die die europäischen Anforderungen an eine länderübergreifende Mautlösung erfüllt. Die nachfolgend zum Download bereit stehenden Dokumente beschreiben die verschiedenen Module und Komponenten der Plattform:

Referenzen

Logo Satellic

Der Kunde

  • Belgische Regionalregierungen Flandern, Wallonie und Brüssel Hauptstadt
  • Interregionale Organisation Viapass

Die Aufgabe

  • Einführung eines intelligenten Mautsystems für Lkw und langfristige Regelung für die effektive Nutzung von PKW
  • Übergang aus dem Euro-Vignetten System zu einer nachhaltigen und ehrlichen Art der Erhebung von Preisen für die Straßenbenutzung
  • Erhebung der Maut für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen in drei belgischen Regionen
  • Mautsystem soll Vorgaben für European Electronic Toll Service (EETS), dem europäischen elektronischen Mautdienst, erfüllen

Die Lösung

  • Gründung von Satellic NV mit Beteiligung von T-Systems (76 Prozent)
  • Einführung eines satellitenbasierten Mautsystems in Belgien zum 1. April 2016
  • Registrierung und Ausstattung der Lkw mit On-Board Units (OBUs)
  • Positionserfassung der Fahrzeuge über GPS
  • Datenerfassung und -verarbeitung von durchschnittlich ca. 140.000 mautpflichtigen Lkw täglich
  • Erhebung der Maut auf etwa 6.700 Straßenkilometern
  • Betrieb des intelligenten Mautsystems für mindestens 12 Jahre

Der Kundennutzen

  • Verursachergerechte und effiziente Erhebung von Straßennutzungsgebühren
  • Einsatz umweltfreundlicherer Fahrzeuge wird vorangetrieben
  • Kein Aufbau von Infrastruktur an den Straßen notwendig
  • Finanzierung der Straßeninfrastruktur durch Einnahmen von etwa 750 Millionen Euro pro Jahr
  • Unterscheidung der Gebühren je nach Schadstoffklasse, Gewicht und Region
Satellic in Belgien
Satellic war der erste Betreiber, der für die Erhebung der Maut im Auftrag der belgischen Regionen zugelassen wurde. Seit dem 1. April 2016 müssen in Belgien alle Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen mit einer funktionierenden On Board Unit (OBU) ausgestattet sein.
Weitere Videos zu Satellic Belgium finden Sie hier.

Wie nützen die Satellic Telematic Services meinem Unternehmen?

  • Die Satellic Tolling Platform verfügt über technische Schnittstellen für eine barrierefreie Mauterhebung in Europa.
  • Mit der skalierbaren Lösung können Maut-Serviceprovider kleine (kommunale/regionale) bis sehr große (nationale) Mautgebiete vergebühren.
  • Die modular aufgebaute Lösung lässt sich beliebig an vorhandene Systeme anpassen und erweitern. Bestehende Systeme können so EETS-fähig gemacht werden. 
  • Barrierefreie Mauterhebung, keine Mautstationen
  • Skalierbar und integrierbar mit Alt-/Umsystemen (Investitionsschutz)
  • Integrierbar mit Mehrwetzdiensten und Vignettensystem
  • Geringere Personalkosten
  • Als Cloud-Variante „Tolling as a Service" entfallen Investitionskosten – stattdessen bezahlen Serviceprovider nach Verbrauch
  • Maut- und Telematik-Plattform erfasst Bewegung von mobilen Einheiten (Fahrzeuge, Schiffe, etc) und wertet Daten bordautonom aus.
  • Billing-Funktion ist flexibel einsetzbar und kann für die Abrechnung aller möglichen verteilten Dienste (z.B. Mehrwertdienste) genutzt werden.
  • Anwendungsgebiete sind landesweite Mautsysteme oder City-Mautsysteme.
  • Erhältlich auch als „Tolling as a Service" in einer Cloud-Computing-Variante.
Neben der Kombination aus Satellitentechnologie und Mobilfunk (wie z. B. beim belgischen Mautbetreiber Satellic) können auch andere Technologien und Lösungen an die Plattform angebunden werden, zum Beispiel Buchungssysteme für elektronische Vignetten oder Provider-spezifische Mehrwertdienste.

Mehrwertdienste (Beispiele):

  • Elektronische Standortverfolgung und Überwachung („Tracking & Tracing“) als Basisdienst für Logistikanwendungen.
  • Emissions-Modellierungs-System (EMS) erfasst die durch individuelle Fahrzeuge erzeugten Emissionen.
  • Kommunen können das EMS zur Erstellung einer Emissionskarte, eines integrierten Verkehrsmanagementansatzes oder für eine CO2-Gebühr nutzen.
  • Städtische Verkehrs- oder Servicebetriebe können auf Basis der Plattform Routen planen und optimieren.
  • Verfolgung von Gefahrguttransporten.
  • Steuerung des innerstädtischen Warenverkehrs.

Modular aufgebautes Mautsystem zur Erfassung von Strassengebühren

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T-Systems Satellic Telematic Services bieten satellitengestützte Komplettlösungen für Mautsysteme. Sie erfüllen schon heute den von der Europäischen Kommission vorgelegten interoperablen Standard eines europäischen elektronischen Mautdienstes (EETS). Die Europäische Kommission hat vorgegeben, dass die Länder in Europa weiterhin selbst über die eingesetzte Mauttechnik entscheiden dürfen, diese allerdings kompatibel zum EETS sein muss. Eine zugelassene On-Board Unit in Pkw oder Lkw wird dann ausreichen, die Gebühren in allen angeschlossenen europäischen Erhebungssystemen von Straßengebühren zu erfassen.    

Plattform berechnet und erhebt Mautgebühren

Die Satellic Tolling Platform ist ein modular aufgebautes Mautsystem, das sich in bestehende IT-Systeme integrieren lässt und mit geringem Aufwand die EETS-Vorgaben erfüllt. Die Plattform berechnet und erhebt die Gebühren über ein satellitengestütztes System. Fahrzeuge müssen dafür nicht anhalten – beispielsweise an den Ein- und Ausfahrten von Autobahnen. Die Fahrzeuge können zudem jede Fahrbahn verwenden. Fahrzeugbesitzer buchen sich entweder über ein Gerät im Fahrzeug für die Erfassung der mautpflichtigen Strecke ein, manuell an Terminals oder online im Internet.

Positionserfassung über GPS

Das automatische Einbuchen erfolgt über das Mobilfunknetz (GSM) in Kombination mit dem Satellitenortungssystem GPS (Global Positioning System). Nach dem Anbringen der OBU an der Windschutzscheibe erfasst das Gerät die Position – Längen- und Breitengrade – und zurückgelegte Strecke eines Fahrzeug, berechnet die Höhe der Maut je nach hinterlegten Fahrzeugdaten (Fahrzeuggröße) und übermittelt die verschlüsselten Daten per Mobilfunk an die Satellic Tolling Platform.
In Belgien ist die Satellic Tolling Platform seit dem 1. April 2016 in Betrieb. Dort müssen alle Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen mit einer funktionierenden On-Board Unit ausgestattet sein. Die belgische Maut wird für die Nutzung von Autobahnen erhoben, ferner gilt sie für einige Landstraßen und Ortsstraßen. In Rechnung wird das Befahren mautpflichtiger Strecken pro gefahrenen Kilometer und in Abhängigkeit der Schadstoffklasse (Euroklasse) der Fahrzeuge in Rechnung gestellt. Das in Belgien und in Deutschland installierte satellitengestützte Mauterfassungssystem erlaubt die verursachergerechte und effiziente Erhebung von Straßennutzungsgebühren ohne den Aufbau von Infrastruktur an den Straßen. Es wäre also nicht notwendig, Mautbrücken für die Erfassung der Gebühren aufzubauen. Sie dienen einzig der Kontrolle.

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