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Im Vordergrund Solar Panels von einem Dach, dahinter sieht man Baumkronen und im Hintergrund Hochhäuser in der Abendsonne.

Energiewende mit neuer Flower.Power

Interaktive Energie.Zukunft-App: Der Strom- und Gasnetzbetreiber Bayernwerk AG wirbt bei seinen Kunden spielerisch und unterhaltsam für erneuerbare Energie.

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Die Energieversorgung dezentral mit heimischen Ressourcen sicherzustellen – das ist erklärtes Ziel des Bayernwerks mit Sitz in Regensburg. Denn Sonne, Wasser, Wind und Biomasse gehört die Zukunft. Der schnelle Umstieg auf erneuerbare Energien ist zudem für ganz Deutschland erklärtes Ziel – angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der aktuellen Energiekrise.

Doch wie genau wird die Energielandschaft in Bayern im Jahr 2030 aussehen? Und wie kann man das komplexe Thema für jeden verständlich erklären? Um diese Fragen zu beantworten, hat das Bayernwerk mit Hilfe der Telekom-Tochter T-Systems MMS eine innovative App entwickelt. Mit Augmented- und Virtual-Reality-3D-Inhalten informiert die App über die Energiewelt von morgen – spielerisch erlebbar.

Die Inspiration: Ein Poster in der Optik eines Wimmelbildes

Eine Sicht auf eine Stadt, in der verschiedene interaktive Orte benannt und angeklickt werden können.

Bayernwerk wollte mit einer modernen App das Bewusstsein seiner Kunden für den Energiekreislauf von der Energiezeugung bis zum Einkauf schärfen.

Foto: Bayernwerk Netz GmbH

Unternehmen, Behörden und Privatpersonen interessieren sich immer mehr für alternative Energiequellen, erzeugen mitunter selbst Strom mit Solaranlagen. Und sie gestalten die Energielandschaft mit ihren individuellen Entscheidungen rund um Strom, Heizung und Mobilität aktiv mit.

Das Flower-Power-Energiekonzept des Bayernwerks setzt bei der zukünftigen Energielandschaft auf lokal verbundene Mikrosysteme, vergleichbar mit einer Blumenwiese: Die Städte mit einem hohen Energiebedarf werden wie Blütenkelche von den umliegenden ländlichen Gebieten – den Blütenblättern – mit dort erzeugter, überschüssiger Energie versorgt. Ziel des Konzepts ist vor allem eine Stärkung der regionalen Energieversorgung. Demnach sollen bis 2030 Regionen mit hohem Verbrauch mit regionalen Erzeugern vernetzt und synchronisiert werden.

Ein Ziel, das sich jedoch nur mit einem hohen Digitalisierungsgrad erreichen lässt, denn die Energielandschaft der Zukunft wird weitere intelligente Netze erfordern. Zahlreiche Sensoren erfassen dabei die aktuelle Einspeisung ins Netz und ermöglichen die Steuerung der naturgemäß stark schwankenden Stromerzeugung aus natürlichen Quellen. Bis heute hat das Bayernwerk bereits 350.000 dezentrale Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien an sein Netz angeschlossen und liefert damit mehr als 70 Prozent rein regenerative Energie.

Das Bayernwerk wollte mit einer modernen App bei seinen Kunden ein Bewusstsein für den Energiekreislauf – von der Erzeugung bis zum Verbrauch – schaffen. Außerdem wollte das Unternehmen seine Außenwirkung als moderner Netzbetreiber und Vorreiter für nachhaltige Energie stärken.

Anna Zwicknagel, Projektleiterin der Energie.Zukunft-App bei der Bayernwerk Netz GmbH

Mit dieser App wird der Beitrag des Bayernwerks zur Gestaltung der Energiewelt von morgen auf anschauliche und sehr informative Weise erklärt. 

Anna Zwicknagel, Projektleiterin der Energie.Zukunft-App bei der Bayernwerk Netz GmbH

„Wir haben nach einem Partner mit großer Erfahrung gesucht. Genau das haben wir in dem Digitaldienstleister T-Systems MMS gefunden,“ sagt Anna Zwicknagel, Projektleiterin der Energie.Zukunft-App bei der Bayernwerk Netz GmbH.

In nur wenigen Monaten wurden neun Szenarien mit VR/AR-Inhalten erstellt. „Bei dem Projekt haben wir auch auf agile Methoden wie Design Definition Loops und Development Sprints gesetzt, die Sound-Entwicklung erfolgte ebenfalls iterativ“, sagt Martin Reißmann, xReality Projekt Manager bei T-Systems MMS.

Wer die Energie.Zukunft-App für iOS- oder Android-Geräte herunterlädt, braucht anschließend nur mit dem Smartphone oder Tablet eine Szene aus einem speziellen Wimmelbild-Poster scannen oder aber den Raum, in dem er sich befindet, beispielsweise eine Wand oder ein Möbelstück, und schon findet er sich in einer Kleinstadt im Jahr 2030 wieder. Der Nutzer der App kann in neun Geschichten hineinzoomen, die dann in 3D auf einer Projektionsfläche, zum Beispiel auf einem Tisch, dargestellt werden. Die einzelnen Szenen sind modular mit AR-Inhalten aus Low-Polygon-Modellen aufgebaut. Der Nutzer der App kann sich durch die Szene bewegen und fühlt sich so als Teil des Geschehens.

Es gibt zum Beispiel eine hochautomatisierte Netzleitstelle, die Energieflüsse flexibel steuert. Oder eine intelligente Ortsnetzstation, bei der ferngesteuerte Schalter im Falle einer Störung eine schnelle Wiederversorgung ermöglichen. Oder einen digitalisierten Haushalt mit intelligenten Mülleimern, die ihren Füllstand selbständig melden. T-Systems MMS setzte bei der Entwicklung der App auf Gamification und das Eintauchen in virtuelle Inhalte. Der Nutzer kann intuitiv und einfach mehr über jede Station erfahren. Die App wird über eine minimalistische Benutzeroberfläche gesteuert.

Technologie mit Zukunftspotenzial

Ein dreidimensionaler Screenshot von einer Stadt.

Wer die Energy.Future-App herunterlädt, muss nur sein Smartphone oder Tablet über das Wimmelbild-Poster halten und findet sich in einer Kleinstadt im Jahr 2030 wieder.

Foto: Bayernwerk Netz GmbH

Die Energie.Zukunft-App ist kostenlos auch als Version für Kinder verfügbar und somit gleichermaßen für den Schulunterricht geeignet. Langfristig plant die Bayernwerk AG, die VR/AR-Technologie auch in anderen Bereichen einzusetzen.

„Es ist faszinierend, wie leicht sich komplexe Themen über VR/AR-Inhalte zielgruppengerecht vermitteln lassen. Mit dieser App wird der Beitrag des Bayernwerks zur Gestaltung der Energiewelt von morgen auf anschauliche und sehr informative Weise erklärt. Die Mixed-Reality-Inhalte machen Spaß und neugierig auf die Energiezukunft“, sagt Anna Zwicknagel.

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