Digitalisierung erfordert technologische und geschäftliche Kompetenz

Digitale Transformation

Digitalisierung erfordert technologische und geschäftliche Kompetenz

Auch wenn sich die Wirtschaft derzeit noch etwas schwer tut: An der Digitalisierung der Unternehmenswelt führt kein Weg vorbei. Sie gelingt aber nur, wenn Branchenverständnis und ICT-Kompetenz zusammentreffen. Erst dann sind völlig neue Geschäftsmodelle möglich.
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Megatrend Digitalisierung

Es wird digitalisiert werden, was digitalisiert werden kann, und es wird vernetzt, was vernetzt werden kann: Schon heute liegt der Anteil der digitalisierten Produkte und Dienstleistungen laut Forrester im Branchendurchschnitt bei 29 Prozent des Gesamtgeschäfts. Und die befragten Entscheider rechnen damit, dass bis 2020 rund 47 Prozent der Erlöse aus digitalen Geschäftsaktivitäten stammen werden.

Digitalisierung führt zu flexiblen Wertschöpfungsnetzwerken

Die Digitalisierung eröffnet enorme Wachstumschancen – und das über alle Branchen, Sektoren, Regionen und Unternehmensgrößen hinweg. Die Abkehr von der sequenziellen Wertschöpfungskette hin zu flexiblen Wertschöpfungsnetzwerken, in denen die Wertschöpfungsketten der Kunden und der Partner verbunden sind, wird das Kooperationsmodell der Zukunft sein. Das führt zu besseren Prozessen, die die Gesamteffizienz steigern und die Kosten reduzieren.
DHL und Cisco prognostizieren, dass sich auf diese Weise in den kommenden zehn Jahren Umsatzsteigerungen und Kosteneinsparungen zu einem weltweiten Wirtschaftswachstum von insgesamt acht Billionen US-Dollar addieren werden. Alleine für die Logistik- und Supply-Chain-Wirtschaft würde sich der wirtschaftliche Zuwachs durch digitalisierte Prozesse auf 1,9 Billionen US-Dollar summieren. Und eine Studie von Accenture rechnet bis 2030 gar mit 14,2 Billionen US-Dollar, die das Internet der Dinge zum globalen Wirtschaftswachstum beitragen könnte. Alleine Deutschland könnte sein Bruttoinlandsprodukt bis 2030 um satte 700 Milliarden US-Dollar steigern.

Digitalisierung basiert auf Daten

Push The Button
Wer macht sich schon Gedanken über den Knopf. Er ist einfach da. Und doch: Drückt man ihn, löst das irgendetwas aus – zunehmend auch komplexe Aktionen. Zumal wir uns im Zeitalter der Digitalisierung befinden. Und genau darum geht es im neuesten Video der Deutschen Telekom: Am Beispiel des Knopfdrückens wird gezeigt, was die Einheit Digital Division in der Telekom-Tochter T-Systems so alles macht und für ihre Kunden tun kann.
Die vollständige Digitalisierung der Industrie bedeutet die Integration komplexer physischer Maschinenanlagen mit vernetzten Sensoren, Software und dem Menschen. Dabei fallen jede Menge Daten an. Interessant wird es, wenn aus den gesammelten und analysierten Daten neue Geschäftsmodelle entstehen. Über skalierbare Lösungen, Produkte und Plattformen werden Standorte miteinander verbunden, bestehende Daten einbezogen und Analysemöglichkeiten individuell erweitert. Data Driven Business Models (DDBM) gewinnen und analysieren Daten, die zur Voraussetzung für individuelle Lösungen werden, die von Sensorik über Vernetzung, Datenübertragung, Prozessverknüpfung bis hin zu Anwendungsbetrieb, Big-Data-Analysen und Sicherheit alles beinhalten. Die Ende-zu-Ende-Integration beseitigt die Schwächen von autonomen Teillösungen.

Digitalisierung geht den CxO an

Digitalisierte Prozesse und die Verarbeitung der Daten in der Cloud versetzen die Unternehmen einerseits in die Lage, sich auf ihre Kernprozesse zu konzentrieren. Andererseits ist Digitalisierung aber weit mehr als bloß ein neuer IT-Trend. Als Treiber der Entwicklung gelten im Wesentlichen die erweiterten Möglichkeiten der Konnektivität über das Internet – und die werden sich im Zuge der 5G-Technologie noch erweitern. Die hohe Mobilität der Nutzer spielt ebenso eine Rolle wie die zunehmend günstigeren Sensoren. Aber auch die identifizierten Hindernisse haben es in sich: Sie reichen von Sicherheitsfragen und Datenschutz über die Herausforderungen bei der Implementierung der digitalen Technologien bis hin zu generellen Problemen bei der Digitalisierung der Prozesse. Und so steht die traditionelle IT nicht alleine im Mittelpunkt dieser durchaus IT-getriebenen „Geschäftsrevolution“. Adressaten sind alle Top-Entscheider auf C-Level.

Cloud, Konnektivität und Sicherheit als Basis der Digitalisierung

Damit die Digitalisierung gelingt, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Gefragt ist ein Partner, der eine langfristige Strategie als „Trusted Advisor“ begleiten kann und über ein umfassendes Branchen-Know-how verfügt. Denn: Die Digitalisierung betrifft häufig ganze Prozessketten, die je nach Unternehmensbereich und Branche sehr unterschiedlich aussehen können. Hier braucht es zudem einen Partner, der unvoreingenommen berät und Lösungen herstellerübergreifend und kundenindividuell zusammenstellt.
Auf technologischer Seite basiert Digitalisierung auf zwei Säulen: Zum einen auf einer skalierbaren Cloud-Plattform, die sowohl den Einstieg in kleinem Umfang ermöglicht, als auch die Entwicklung zum Massengeschäft hin unterstützt. Und zum anderen auf einer sicheren und stabilen Konnektivität, die die hochvernetzten Szenarien im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) oder bei Industrie 4.0 an beliebigen Standorten und mit jedwedem Gerät ermöglicht. 
Für Unternehmen besonders wichtig: Die Digitalisierung wird nur erfolgreich sein, wenn die Unternehmens- und Kundendaten im Rahmen der Nutzung von Cloud- und IoT-Lösungen sicher sind. Sicherheit „Made in Germany“ – also die Bereitstellung der Produkte und Lösungen aus Rechenzentren in Deutschland, die unter strengem deutschen Datenschutzrecht stehen, und entsprechende Trustcenter für Sicherheitszertifikate in Deutschland – gilt auch hier als das Maß der Dinge.