Ein Parkplatz mit Autos von oben, darüber gelegt die virtuelle Darstellung eines Netzwerks.

Park and Joy

Digitales Parken für die Freie und Hansestadt Hamburg

Einfach per Smartphone: Finden – Buchen – Parken – Zahlen

 Logo Park and Joy

Park and Joy klingt nach Parken mit Spaß. Ist es auch. Denn die App fürs Smartphone erleichtert Autofahrern das Parken: einen Parkplatz im gewünschten Stadtbereich online finden, buchen, darauf parken, bei Bedarf die Parkzeit verlängern und die geparkte Zeit auch mit der App per Kreditkarte, Lastschrift oder Mobilkonto bezahlen. Bereits mehrere tausend Autofahrer sind mit der Park and Joy App in Hamburg unterwegs. Was für sie viel Zeit spart, bedeutet für die Freie und Hansestadt Hamburg aber noch viel mehr: Park and Joy avanciert zum Instrument, um den Verkehr und die multimodale Nutzung von Verkehrsmitteln zu steuern. 

Im Jahr 2021 wird die Freie und Hansestadt Hamburg den ITS-Weltkongress ausrichten – das hochkarätige internationale Stelldichein für Intelligente Transportsysteme. Das Projekt Park and Joy für intelligentes Parken war ein wichtiges Element des Maßnahmenbündels, das für den Gewinn der Event-Ausrichtung ausschlaggebend war.

Die Herausforderung

Eine Hand hält ein Smartphone, auf dessen Display parkende Autos zu sehen sind.

Zwischen 20 und 30 Prozent der Autos, die im citynahen Bereich von Hamburg fahren, suchen nach einem Parkplatz. Das sind in der zweitgrößten Stadt Deutschlands eine ganze Menge Fahrzeuge. Und der Suchverkehr ist nur einer von mehreren Aspekten des Projekts „Intelligentes Parken“, das Hamburg gemeinsam mit der Telekom betreibt. Die smarte Park and Joy App hilft nicht nur Autofahrern, schneller einen Parkplatz zu finden. Sie soll den Verkehr beeinflussen, indem sie auf multimodale Verkehrsmittelnutzung abzielt. Dafür wird Park and Joy weiter ausgebaut. Intelligente Sensoren werden in Parkhäusern, Park-and-Ride-Anlagen und weiteren Parkflächen im öffentlichen Raum verbaut. Dann können die Sensoren den Status eines Parkplatzes in Echtzeit melden und machen somit die gezielte Suche, das schnelle Finden und die Navigation dorthin möglich.

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Die Lösung: Energieeffiziente Vernetzung mit Park and Joy

Autos fahren auf einer mehrspurigen Straße dem Sonnenuntergang entgegen.

Für das digitale Parken mit Park and Joy kommt die Basistechnologie Narrow Band Internet of Things, kurz NB-IoT, zum Einsatz. Die NB-IoT-Sensoren verbrauchen sehr wenig Energie und funken mit hoher Reichweite selbst aus den Höhen und Tiefen jeglicher Parkhäuser und Tiefgaragen über das Schmalbandnetz. Die von den NB-IoT-Sensoren erhaltenen Informationen werden mit weiteren Daten über freien Parkraum kombiniert. Auf diese Weise lassen sich sehr genaue Vorhersagen über die Verfügbarkeit von Parkplätzen im vom Fahrer gewünschten Stadtbereich treffen. Darüber hinaus will Hamburg die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel mit in die Park and Joy Lösung integrieren, damit die Autofahrer gar nicht erst in die City hineinfahren müssen.

In der Telekom und T-Systems hat Hamburg einen starken Partner gefunden, der die Komplettlösung aus einer Hand anbietet – bestehend aus Park and Joy App, Infrastruktur, Plattform, Konnektivität und Rollout. Die hohe und noch weiter skalierbare Rechenleistung kommt aus der hochsicheren Cloud der Telekom.
 

Die Vorteile im Überblick

  • Effektives Steuerungsinstrument für Städte
  • Einfache Bedienung der App
  • Freie Parkplätze werden in Echtzeit angezeigt
  • Zeitersparnis bei der Parkplatzsuche
  • Anzahl der eingebundenen Parkplätze und Funktionen ist skalierbar
  • Bezahlung in der App ersetzt den Gang zum Kassenautomaten
  • Vorausschauendes Parken an der Peripherie entlastet das Stadtzentrum von unnötigen Emissionen
  • Geplant: Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Leihfahrrädern in der App buchbar
Porträt Jörg Oltrogge, Park and Joy

Die Zusammenarbeit mit T-Systems ist professionell, auf den Punkt und angenehm gleichberechtigt in einer Atmosphäre des Vertrauens mit offenem Gedankenaustausch und immer auf das Erreichen des Projektziels fokussiert.

Dr. Jörg Oltrogge, Geschäftsführer des Hamburger Landesbetriebs Verkehr (LBV)

Stabile Strukturen für urbane Vernetzung

Um sich für die Zukunft zu wappnen, brauchen Unternehmen vier Bausteine: Konnektivität, Cloud und IT-Infrastruktur, Sicherheit und Digitalisierung. Für die Entwicklung einer digitalen Stadt sind alle vier essentiell – allen voran aber stabile und sichere Cloud-Strukturen. 

Zu unserer Strategie

Der Kunde auf einen Blick

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist mit rund 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Zu den rund 850.000 Autos mit dem Kennzeichen „HH“ kommen jährlich 130.000 Neuzulassungen hinzu. Die Anzahl der Parkplätze in Hamburg wird auf etwas über 100.000 geschätzt, davon sind rund zwölf Prozent bewirtschaftet. Mit der Strategie „Verkehr 4.0“ treibt Hamburg die Weiterentwicklung und Umsetzung von Maßnahmen intelligenter Transportsysteme voran, unter anderem mit dem Projekt „Intelligentes Parken“.

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