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Die Kommunikationslösung von T-Systems verbindet über 80 Landesbehörden von Schleswig-Holstein mit insgesamt circa 40.000 Mitarbeitern in 320 Dienststellen im ganzen Land.

Land Schleswig-Holstein: Ein Netz für alle Dienste

Bisher existierten in Schleswig-Holstein fünf voneinander unabhängige Kommunikationsnetze. Daraus wollte das Land ein einziges Netz, das Kommunikationsnetz Schleswig-Holstein, schaffen. Dessen Leistungs- und Funktionsmerkmale sollten zudem weit über die alten Netze hinausgehen: Neben der Datenkommunikation stand zum Beispiel die Integration der Sprachkommunikation per Voice over IP (VoIP) im Pflichtenheft.

MPLS-Technologie garantiert hohe Verbindungsqualität zwischen allen Standorten

T-Systems baute für das Bundesland eine Lösung auf Basis der MPLS-Technologie (Multi-Protocol Label Switching). MPLS ermöglicht beispielsweise den flexiblen Aufbau von VPNs (Virtual Private Networks) mit Quality of Service. Dies bedeutet, dass den Übertragungsformen wie Sprache oder Daten unterschiedliche Prioritäten zuweisbar sind. Die am höchsten eingestuften Daten haben damit stets Vorfahrt im Netz. T-Systems hat alle IT-Systeme und Telefonanlagen der einzelnen Standorte über Zugangsrouter und VoIP-Gateways direkt an das MPLS Backbone angebunden. Seine redundante Auslegung garantiert eine Verfügbarkeit von 99,8 Prozent. Eine spezielle, von der landeseigenen Datenzentrale betriebene „Service Area“ erlaubt es, das Netz selbst zu überwachen und individuellen Bedürfnissen anzupassen. So ist zum Beispiel der Übergang zwischen zwei VPNs nur in der Service Area möglich und unterliegt damit vollständig der Kontrolle des Betreibers. Die Lösung von T-Systems verbindet heute über 80 Landesbehörden mit insgesamt cirka 40.000 Mitarbeitern in 320 Dienststellen im ganzen Land. Der Ausbau auf über 500 Dienststellen ist geplant.

Details zur Referenz Land Schleswig-Holstein

  • Schleswig-Holstein ist mit einer Fläche von 15.764 km2 und knapp 2.780.000 Bürgern dünn besiedelt
  • Bürgerservice und Organisationsstrukturen flächendeckend bereitzustellen, ist für die Landesregierung daher keine einfache Aufgabe
  • Besonders das Innenministerium ist mit seinem breit gefächerten Aufgabenbereich auf eine leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur angewiesen
  • In seine Zuständigkeit fallen unter anderem Polizei und Verfassungsschutz, außerdem ist es oberste Bauaufsicht des Landes
  • Zusammenführung von fünf voneinander unabhängigen Kommunikationsnetzen in ein Netz für Sprache und Daten
  • Integration der Sprachkommunikation per Voice over IP (VoIP) an 700 Standorten
  • Zuweisung von „Qualities of Service“ für den Daten- und Sprachverkehr
  • Behörden und Standorte sollten geschlossene Benutzergruppen auf Basis von VPNs (Virtual Private Networks) bilden können
  • Vernetzung von über 80 Landesbehörden mit 320 Dienststellen und 40.000 Mitarbeitern in einem MPLS-Sprach- und -Datennetz
  • Breitbandiger Anschluss aller IT-Systeme und Telefonanlagen über Zugangsrouter und VoIP-Gateways direkt an das MPLS-Backbone
  • MPLS-Technik unterstützt VoIP und VPN-Aufbau direkt
  • Redundante Netzauslegung garantiert eine Verfügbarkeit von 99,8 Prozent
  • Datenschutzkonformität und Auditierbarkeit ist integraler Bestandteil
  • Landeseigene Datenzentrale kann das Netz selbst überwachen und anpassen
  • Gespräche sind innerhalb des gesamten Netzes kostenlos
  • Da Gespräche nach außerhalb zu einer Telefonanlage im Zielortsnetz geroutet werden, entstehen nur Kosten zum Ortstarif
Kontakt
info.security[at]t-systems.com
T-Systems International GmbH

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