SD-WAN automatisiert das Firmennetz.
Herausforderungen

SD-WAN

Sichere, risikolose Migration zu SD-WAN

SD-WAN automatisiert das Firmennetz.

SD-WAN ist nach dem Hype nun bereit für den Einsatz. Bei der Netzmigration sollten Unternehmen jedoch einiges beachten.

  • Genaue Planung der Ziele und des Designs von SD-WAN
  • Kontrollierter Umstieg auf SD-WAN in 3 Schritten: Strategie, Architektur, Migration
Point of View
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Den Umstieg auf SD-WAN meistern in drei Schritten

Die Digitalisierung stellt immer höhere Anforderungen an Firmennetzwerke, zum Beispiel in Sachen Cloud-Anbindung oder Bandbreite. Das Software-Defined Wide Area Network (SD-WAN) löst diese Herausforderungen zum Beispiel dank einer zentralen Netzsteuerung und einfacher und sicherer Cloud Connectivity. SD-WAN ist nun – am Ende des Hypes – reif für den produktiven Einsatz.
Für potenzielle Anwender bedeutet das: Der optimale Zeitpunkt für die Migration ist jetzt. Für eine reibungslose Netzumstellung sind drei Schritte nötig:

1. Die SD-WAN-Strategie: die Anforderungen verstehen

Die SD-WAN-Planung startet mit der Definition der Unternehmensziele: Welche Bandbreiten, welche Clouds und welches Sicherheitsniveau werden gebraucht? Was ist in Sachen Internet der Dinge geplant? Helfen kann ein Migrationspartner, der diese Anforderungen in ein SD-WAN-Design übersetzt. Dafür benötigt er Kompetenzen in den Bereichen Netzwerk, Cloud, Security und Apps.
Auch finanzielle Abwägungen fließen in die Planung ein. Nicht immer ist es sinnvoll, komplett auf SD-WAN umzustellen. In diesen Fällen benötigen Unternehmen ein Gateway, um das SD-WAN mit ihrer bisherigen Netztechnologie zu verbinden.

2. Die SD-WAN-Architektur: modular und ganzheitlich

Ein funktionierender SD-WAN-Service betrachtet das Netz ganzheitlich. Daher besteht er idealerweise aus vier Modulen:
  1. Die Transportnetze: Für die Migration zum SD-WAN muss auch das Transportnetz angepasst werden. Die Bandbreite einer Cloud-Anbindung etwa sollte sich an den zu erwartenden Zugriffszahlen orientieren. Denn das SD-WAN-Overlay hilft zwar, einen Engpass zu erkennen. Gelöst werden muss das Problem jedoch im Transportnetzwerk.
  2. Die SD-WAN-Plattform: Das SD-WAN-Overlay ist der technologische Kern des Service. Die genutzte Technologie muss stabil laufen und zukunftssicher sein. T-Systems zum Beispiel arbeitet deswegen nur mit SD-WAN-Herstellern zusammen, die sich bei einer gründlichen Prüfung als technisch geeignet und finanziell stabil erwiesen haben.
  3. Zusatzservices wie Security und Cloud: Eine hohe Datensicherheit ist nur dann möglich, wenn Netz und Security-Services eng aufeinander abgestimmt sind. Das funktioniert am besten, wenn beides aus einer Hand kommt. Und auch Cloud und Netz können nicht ohne einander: SD-WAN bindet Public Clouds sicher an Firmenstandorte an. Und die zentralen Managementkomponenten des SD-WAN wiederum liegen selbst in der Cloud.
  4. Ein Serviceteam mit Ende-zu-Ende-Verantwortung: Das Zusammenspiel aller Module macht ein stabiles Netz aus. Beziehen Unternehmen etwa ihr Transportnetz von einem anderen Anbieter als das SD-WAN, müssen sie die Netzebenen selbst aufeinander abstimmen. Zwischen zwei oder mehr Carriern zu vermitteln kann für IT-Teams jedoch aufwändig sein. Einfacher haben sie es, wenn ein Netzbetreiber alle Module aus einer Hand bietet und diese eigenständig koordiniert.

3. Die Migration: schrittweise sicher zum Ziel

Der letzte Schritt ist die eigentliche Migration vom traditionellen WAN zum SD-WAN. T-Systems empfiehlt eine Migration nach dem Prinzip LUCI. Dabei planen Unternehmen und Migrationspartner zunächst das Design des neuen Netzes (Layout), sorgen dann für die nötige Hardware am Firmenstandort (Update), teilen das Netz in Segmente (Creation of Segments) und stellen zuletzt Segment für Segment um (Implementation). Auf diese Weise können Risiken früh erkannt, Störungen verhindert und auf Netzteile beschränkt werden.