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Roboter- und Menschenhand berühren sich fast

Wie sieht die Fabrik von morgen aus?

T-Systems-Chef Adel Al-Saleh auf der HMI: Wie Fabriken mit Software-Defined Manufacturing flexibler werden

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12. Mai 2021

Software verändert die Produktion

91 Prozent der europäischen Industrieunternehmen investieren laut einer PwC-Studie in den Aufbau digitaler Fabriken.¹ Sie sollten dabei auf Software-Defined Manufacturing setzen, sagt Adel Al-Saleh in seiner Keynote auf der Hannover Messe. Denn es vereint intelligente Software mit der Cloud, KI und Machine Learning oder Robotik. Ergebnis: ein höherer Automatisierungsgrad und schnelle Reaktion auf Veränderungen und neue Kundenwünsche.


¹ Digital Factories 2020 – Shaping the future of manufacturing, PWC

Sind Ihre Maschinen fit für die Zukunft?

Adel Al-Saleh und Interview-Partnerin sitzen vor Wand mit T-Systems Logo.

Maschinen sind so intelligent, wie die Software, die in ihnen steckt. Laut Adel Al-Saleh punktet Software-defined Manufacturing gleich mehrfach dank

  • schnellerer Markteinführungen und besserer Innovationsfähigkeit,
  • höherer Effizienz durch vorausschauende Wartung, KI oder KPI-basierte Dashboards,
  • größerer Flexibilität mit variablen Losgrößen und Modularisierung in der Produktion,
  • höherer Resilienz durch nachhaltige Lieferketten und KI-gestützte prädiktive Analyse,
  • mehr Nachhaltigkeit etwa durch Verwendung erneuerbarer und nachhaltiger Materialien oder kohlenstoffneutraler Produktion.

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Software ist die Grundlage der Digitalisierung. Sie bestimmt, wie wir Produkte entwickeln und fertigen. Sie macht unsere Fabriken effizienter, flexibler und resilienter. Software-defined-Manufacturing wird so zum entscheidenden Erfolgsfaktor der Fertigungsindustrie.

Adel Al-Saleh, CEO T-Systems und Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom

Was ist Software-Defined Manufacturing?

Beim Software-Defined Manufacturing konfiguriert, überwacht und verwaltet die Software die Maschine und deren Abläufe. Das hebt den Automatisierungsgrad von Fabriken. Über viele Jahre hatte sich hier nichts mehr getan, nun aber entsteht die autonome Fabrik, in der die Herstellungsprozesse selbst intelligent und transparent werden.

Neue Maßstäbe in der Automation

Nahaufnahme Hand über Tablet, worauf Daten und Diagramme erkennbar sind.

Softwarezentrierte Produktion bedeutet softwarezentrierte Automatisierung: Seinen Schub verdankt Software-Defined Manufacturing innovativen Technologien. So werden ganze Produktionsanlagen mit Künstlicher Intelligenz smart. Auf der Grundlage prädiktiver Analysen können sie autonom auf Veränderungen in der Produktion reagieren. Maschinelles Lernen erlaubt den Einsatz von Robotern in der Qualitätskontrolle. Zudem lassen sich Anlagen, Prozesse und Produkte virtuell als digitaler Zwilling abbilden. Das, so Al-Saleh, hilft Industrieunternehmen, ihre Prozesse entlang der Wertschöpfungskette zu verbessern.

Fehlerquoten senken

Dank einer neuen KI-Lösung von T-Systems lernen Schweißroboter in der Automobilindustrie, ob sie gut gearbeitet haben. Falls nicht, steuern sie selbst nach und verbessern automatisiert die Qualität der Schweißnähte. Mit diesem Beispiel präsentierte Adel Al-Saleh auf der HMI die neue AI Solution Factory seines Unternehmens. T-Systems bündelt damit das Entwickeln, Testen, Einführen und den Betrieb von KI-Lösungen für Produktions- und Logistikunternehmen. Der Modulbaukasten umfasst Hard- und Software, Sicherheit und Konnektivität sowie trainierte KI-Services und die Integration in die eigene IT.

Digitales Manufacturing: So geht’s

Die Zukunft der Produktion, so Adel Al-Saleh, beginnt in der Cloud. Seine Tipps:

  • Digitalisieren Sie Ihre Plattformen, nutzen Sie die Vorteile der hybriden Cloud, sorgen Sie für eine durchgängige Konnektivität – zum Beispiel mit einem 5G Campus-Netz oder Edge Computing.
  • Nutzen Sie konsequent die Daten der Produktionssysteme. Mit Hilfe dieser Informationen können Sie in Echtzeit nachvollziehen, was in Ihrer Fabrik geschieht.
  • Nehmen Sie die Sicherheit Ihrer Daten ernst.
  • Trauen Sie sich an KI heran: Beginnen Sie mit kleinen Projekten und einfachen Modellen.
  • Denken Sie in Prototypen, die sie später weiterentwickeln können.

Gemeinsam mit Partnern

Mann und Frau schauen durch ein futuristisches, digital generiertes Display.

Digitalisierung erfordert neues Denken. Wer zu Partnerschaften bereit sei, so der T-Systems-Chef, finde sich in der digitalisierten Welt leichter zurecht, profitiere von zusätzlichen Ressourcen und einem breiteren Wissensschatz. Auch die Telekom und T-Systems holen sich Unterstützung und Inspiration von außen: So beteiligt sich der Konzern an Catena-X, dem Netzwerk für unternehmensübergreifenden Datenaustausch in der Automobilindustrie. Die Partner wollen die Unternehmensprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen erhöhen.

Accelerate Digital Now – Future of Manufacturing

Sie möchten tieferen Einblick in unsere Lösungen für das Zeitalter der datengetriebenen industriellen Transformation? Sehen Sie sich unsere Sessions von der Hannover Messe an.

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