Mann sitzt vor vier Bildschirmen und steuert ein Fahrzeug aus der Ferne wie bei einem Videospiel.

Die Zukunft der Fernfahrer

Ottopia und T-Systems kooperieren bei Teleoperated Driving

Der Fahrer sitzt in Stuttgart, das Auto fährt in Tel Aviv

Das israelische Startup Ottopia und T-Systems haben die Zukunft des Berufskraftfahrer live in Stuttgart gezeigt. Der Fahrer steuert das Auto mit Lenkrad und Pedalerie wie in einem Videospiel. Nur: Das Ganze ist echt. Der Fahrer sitzt in Stuttgart, das Auto fährt in Tel Aviv auf einem abgesperrten Parkplatz. Dazwischen liegen 4.000 Kilometer. Ottopias Technologie ist die Basis für sehr konkrete Anwendungen: Der Fern-Fahrer bewegt Anhänger und Wechselbrücke auf dem LKW-Hof. Oder er überführt ein fertiges Auto vom Ende des Produktionsbands zum Parkplatz. Oder er springt ein, wenn autonom fahrende Taxis überfordert sind. Dabei verlässt der neue Fern-Fahrer nicht mal sein Büro.

Partnerschaft für Teleoperated Driving

Im Video erklären Andreas Greis und Joachim Klink von T-Systems zusammen mit Amit Rosenzweig von Ottopia wie der Proof-of-Concept funktioniert.

Wir arbeiten mit Ottopia zusammen, weil sie unterbrechungsfreie Services auch unter schwierigen Netzbedingungen ermöglichen. So zum Beispiel mit den derzeitigen öffentlichen LTE-Netzen an abgelegenen oder schlecht erreichbaren Orten.

Joachim Klink, Leiter Autonomes Fahren & Integrierte Mobilität

Künstliche Intelligenz ermöglicht sicheren Fahrbetrieb

Ori Gold von Ottopia demonstriert den Fernfahrersitz und das Cockpit für teleoperated driving.

Die Herausforderung liegt im Übertragen der riesigen Datenmengen aus dem Auto über die Funkzelle auf die Monitore des Fernfahrers. Es geht um vier Videostreams in voller High-Definition-Auflösung. Das Übertragen sollte nicht mehr als 200 Millisekunden dauern, sonst wird die Reaktionszeit insgesamt zu langsam. Dafür setzt Ottopia auf künstliche Intelligenz. Sie sagt die Auslastung der Funkzelle in einigen Sekunden vorher. So werden unterbrechungsfreie Dienste auch unter schwierigen Netzbedingungen möglich – sogar mit öffentlichen LTE-Netzen an abgelegenen Orten. Dafür erhielten Ottopia und T-Systems den Global Innovation Award der Innovationsplattform „Startup Autobahn“.

Flyer

Gewinner des Global Innovation Awards

Vertreter von T-Systems und Ottopia halten den Global Innovation Award in ihren Händen.

V.l.n.r.: Nadine Öhrlein, T-Systems, Joachim Klink, T-Systems, Amit Rosenzweig, Ottopia, Ori Gold, Ottopia

Seit März 2019 ist T-Systems Partner der Innovationsplattform Startup Autobahn. Beim Expo Day im Februar 2020 drehte sich alles um die Projekte und Kooperationen der Startups und Industrie-Partner. Diese präsentierten ihre Open Innovation und Tech Ergebnisse in den Bereichen Zukunft der Mobilität, Smart Production und Enterprise 2.0. Der Global Innovation Award der „Startup Autobahn“ ging dabei an Ottopia und T-Systems.

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