Viele Kontrollkästchen, eines mit weißem Haken versehen.

Bayern beschleunigt Corona-Soforthilfe mit Online-Verfahren 

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat in nur fünf Tagen ein Online-Antragsverfahren für das Corona-Soforthilfeprogramm realisiert

Corona-Soforthilfe einfacher und schneller beantragen

Damit Selbstständige, Landwirte und Unternehmen die Corona-Soforthilfe einfacher und schneller beantragen können, implementierte das bayerische Wirtschaftsministerium eine spezielle Online-Antragslösung. Sie ersetzt das Antragsverfahren über PDF-Dokumente, die teils handschriftlich ausgefüllt, eingescannt und per E-Mail an die Antragsstellen zugeschickt wurden.

Seit Start wurden bereits über 108.500 Anträge gestellt

Mit dem neuen Online-Formular im Internet liegen sämtliche Daten ab Beginn der Antragsstellung digital vor und fließen so in den Prüf- und Freigabeprozess der Verwaltung. Besondere Prüfroutinen unterstützen die Sachbearbeiter bei der Bescheiderstellung. Zahlungsanweisungen werden automatisiert an die zuständigen Kassen des Freistaats Bayern und der Landeshauptstadt München weitergegeben. Ebenso automatisiert benachrichtigt das System per E-Mail die Antragssteller über den Eingang ihres Antrags und über einen etwaigen Zahlungsbescheid. Durch diese vollständige Digitalisierung des gesamten Prozesses beschleunigt sich nicht nur die Antragsstellung, sondern auch die Auszahlung der Mittel erheblich.

Ein weiterer zentraler Vorteil der neuen Lösung ist, dass die Sachbearbeiter vom Heimarbeitsplatz aus darauf zugreifen und die Anträge prüfen können. Das ist angesichts der aktuellen, Coronavirus-bedingten Ausgangsbeschränkungen für viele von ihnen ein wichtiger Aspekt. Außerdem erlaubt das System eine zeitnahe statistische Auswertung im gesamten Antragsprozess.

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Erfahren Sie in dieser Aufzeichnung, wie Pegasystems und T-Systems „Binnen Tagen...“ digitale Prozesse schnell, sicher und hochverfügbar für Corona-Soforthilfe in Bayern bereitgestellt haben.

In fünf Tagen auf die Beine gestellt

Das bayerische Wirtschaftsministerium entwickelte die Antrags- und Prozessplattform zur Corona-Soforthilfe gemeinsam mit Pegasystems und konnte sie zusammen mit T-Systems in nur fünf Tagen fertigstellen. Sie läuft auf der hochkonfigurierbaren Low-Code- Plattform von Pegasystems und wird von T-Systems auf einer sicheren, hochverfügbaren und skalierbaren Infrastruktur in eigenen Rechenzentren in Deutschland betrieben.

„Die Zeitersparnis durch das neue System ist sehr groß“, erklärt Harald Esch, Vice President und Managing Director DACH bei Pegasystems in München. „Die rund 500 Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, die vorher unter der Flut der zeitaufwändigen und fehleranfälligen PDFs regelrecht begraben wurden, können die Anträge jetzt viel schneller bearbeiten.“ Jörg Scholz, Vice President Sales Public, Head of IT Business T-Systems, ergänzt: „Wir wollten schnell und unkompliziert helfen. In nur fünf Tagen einschließlich einem Wochenende haben wir gemeinsam mit Pegasystems die Lösung auf die Beine gestellt.“

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont: „Mit diesem neuen Online-Verfahren werden wir die Bearbeitung der Anträge bei den Bezirksregierungen und der Landeshauptstadt München noch einmal beschleunigen können. Ich danke Pegasystems und T-Systems für ihr extrem hohes Engagement. Dadurch werden kleine und mittlere Unternehmen schneller an ihr Geld kommen.“

Viele Kontrollkästchen, eines mit weißem Haken versehen.

Mit diesem neuen Online-Verfahren werden wir die Bearbeitung der Anträge bei den Bezirksregierungen und der Landeshauptstadt München noch einmal beschleunigen können. Ich danke Pegasystems und T-Systems für ihr extrem hohes Engagement. Dadurch werden kleine und mittlere Unternehmen schneller an ihr Geld kommen.

Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister in Bayern (Quelle: Pressemeldung StMWI Bayern vom 31.03.2020)

Über 100.000 Anträge in kurzer Zeit

Das neue Online-Verfahren wird von den bayerischen Betrieben bereits äußerst rege genutzt. Schon kurze Zeit nach seiner Inbetriebnahme stellten mehr als 108.500 von ihnen Anträge auf Soforthilfe. Gemäß der Kieler Beschlüsse kann die Lösung auch für die Nutzung in weiteren Bundesländern, Kommunen und dem Bund zur Verfügung gestellt werden – gewissermaßen als Blaupause für spezifische Erfordernisse, Verwaltungsprozesse und Infrastrukturen der jeweiligen Stellen.

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