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Helix Nebula – The Science Cloud

10.05.2017

T-Systems hat vom Kernforschungszentrum CERN den Auftrag für Phase 2 zur Weiterentwicklung der europäischen Forschungs-Cloud Helix Nebula erhalten.
Flexible Rechenpower für Europas Forschung: T-Systems baut weiter an der Helix Nebula Science Cloud.
Die wissenschaftliche Forschung produziert Unmengen an Daten, die erfasst, verwaltet und verarbeitet werden wollen – eine enorme Herausforderung für jede IT. Zehn der führenden europäischen Forschungseinrichtungen haben deshalb mit der Helix Nebula – The Science Cloud (HNSciCloud) eine Plattform errichtet, um vorhandene Ressourcen mit kommerziell verfügbarer Cloud-Kapazität zu verbinden. Rechenleistung und IT-Services werden dabei von führenden IT-Dienstleistern wie T-Systems bereitgestellt. Bei besonders leistungs- und datenintensiven wissenschaftlichen Anwendungen soll künftig eine neue Hybrid-Cloud-Plattform zum Einsatz kommen. Die Leitung des Projekts hat das europäische Kernforschungszentrum CERN in Genf übernommen.

Neue IT-Ressourcen für die Wissenschaft

T-Systems Team Helix Nebula – The Science Cloud
T-Systems Team Helix Nebula – The Science Cloud
Als eines von vier Konsortien hatten T-Systems und der chinesische Technologiepartner Huawei 2016 vom CERN den Auftrag erhalten, basierend auf der Open Telekom Cloud ein Konzept für die neue Cloud-Plattform zu entwickeln. Nach der erfolgreichen Konzeptionsphase wurde T-Systems Anfang April ausgewählt, zwei von drei Prototypen zu implementieren, was schlussendlich der Bereitstellung zweier alternativer Plattformen dienen wird, um die finale Pilotphase in 2018 einzuleiten.
Die Ressourcen der HNSciCloud werden künftig einem breiten Spektrum an Forschungsreinrichtungen in Europa zur Verfügung stehen, die dieses IaaS-Angebot (Infrastructure-as-a-Service) mit ihren eigenen IT-Ressourcen zu einem Hybridmodell kombinieren können.

Open Telekom Cloud: Flexibel, sicher, hochverfügbar

OpenStack Day auf der CeBIT 2017
Sprecher wie Heidi Bretz, OpenStack Foundation, oder Kurt Garloff von T-Systems gaben auf der CeBIT in Hannover Einblicke in das Top-Thema OpenStack. 
Der Beitrag von T-Systems zu Helix Nebula basiert auf der Open Telekom Cloud, die im hochsicheren Cloud-Rechenzentrum in Biere gehostet wird. Mit der flexiblen Lösung stehen den Forschern künftig IT-Kapazitäten aus der Public Cloud kurzfristig und bedarfsgerecht zur Verfügung. Computing-, Storage-, Netz-, Sicherheits- und Management-Leistungen lassen sich beliebig innerhalb weniger Minuten zu- und abbuchen. Zusätzlich bietet die Open Telekom Cloud eine IT-Verfügbarkeit von mindestens 99,95 Prozent sowie Compliance „Made in Germany“: Die Public-Cloud-Services erfüllen die hohen deutschen Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz, denn alle Daten, Verträge und Leistungen stehen unter deutschem Recht.

Rechenpower für die Teilchenphysik

T-Systems stellt dem Kernforschungszentrum CERN seit 2016 die Rechenleistung von 1.000 Virtual Machines, 500 Terabyte Speicherplatz und eine Bandbreite von zehn Gigabyte pro Sekunde für die Datenanalyse auf der OpenStack Cloud. So kann das CERN die enorme Masse an experimentellen Messwerten, die die Detektoren des Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider) in Genf erfassen, verarbeiten und speichern.