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Cloud Broker: IaaS-Anwendungen managen

16.09.2014

Cloud Broker
Cloud Broker, der Cloud-Manager von T-Systems, hilft Unternehmen, alle genutzten IaaS-Lösungen effizient, flexibel und anbieterunabhängig zu steuern.
Der Markt für Infrastructure-as-a-Service (IaaS) boomt und macht damit inzwischen einen Cloud-Manager unerlässlich. Denn immer mehr Unternehmen buchen kurzfristig Server-, Storage- und Netzwerkinfrastruktur-Kapazitäten aus der Cloud – und das von verschiedenen Anbietern. Über 80 Prozent der Firmen in den USA (Gartner) und 40 Prozent in Deutschland (Bitkom) arbeiten in einer Multi-Cloud-Umgebung. Allein 45 Prozent der Fachabteilungen entscheiden selbst, welche Services sie nutzen möchten. Die Vorteile der Cloud liegen auf der Hand. Für Unternehmen, die Rechenkapazitäten nur für kurze Zeit benötigen, beispielsweise für ein Entwicklungsprojekt, bietet sie maximale Flexibilität. Die benötigten Ressourcen stehen bedarfsabhängig bereit, sind sofort nutzbar und lassen sich unbegrenzt skalieren. Wirkt jedoch die erste Cloud-Lösung wie ein Segen, wird das Thema spätestens ab der fünften Lösung häufig als Fluch empfunden – zumindest aus Sicht der IT-Abteilung eines Unternehmens, die das Ganze managen soll. Denn der massenhafte Einsatz verschiedener Cloud-Lösungen und Applikationen birgt auch das Risiko, den Überblick über die genutzten Kapazitäten zu verlieren.

Mit einem Cloud-Manager die IaaS-Landschaft im Blick

Bisher gab es kein Tool auf dem Markt, das die ausufernde Vielfalt der IaaS-Lösungen kostengünstig und zeitsparend einfangen konnte. Ein Cloud-Manager sollte genau das bieten. Zum Beispiel der Cloud Broker von T-Systems: Über ein Internetportal, auf das Unternehmen gesichert zugreifen, lassen sich alle Infrastruktur-Services zentral steuern. Unter einem Dach können Unternehmen mit dem Cloud Broker alle von der IT-Abteilung und den Fachbereichen genutzten Lösungen vereinen – egal, ob Public, Private oder Hybrid.
Der Cloud Broker bietet mehrere Funktionalitäten, die das Managen des Cloud-Dschungels erleichtern. So sucht er mithilfe der Decision Engine die für ein Projekt passenden Lösungen verschiedener IaaS-Anbieter, inklusive Preisangaben. Damit können die IT-Verantwortlichen den Wünschen der Fachabteilungen kurzfristig nachkommen. Auch der Umzug zwischen verschiedenen Anbietern und Angeboten lässt sich dank der Transition Engine mit dem Cloud-Manager kurzfristig sowie weitgehend automatisiert durchführen. Auf diese Weise können Firmen flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen und Anforderungen reagieren. Steigt etwa der Sicherheitsbedarf einer Anwendung, kann die Lösung aus einer Public ganz einfach in eine Private Cloud migriert werden.

Der Cloud-Manager als Kapazitäts- und Kostenplaner

Die Reporting-Funktionen erfassen den Verbrauch von Rechenleistungen auf Abteilungsebene bis hin zum Einzelanwender. Damit lassen sich die genutzten Kapazitäten intern genau abrechnen. Eine zusätzliche Budgetfunktion verhindert, dass eine Abteilung ihre finanziellen Ressourcen sprengt. Einmal voreingestellt, meldet sich der Cloud Broker, sobald eine Abteilung sich der Budgetgrenze nähert. So bleibt Zeit genug, den Etat zu erhöhen oder weniger Rechenkapazität zu nutzen.
Der Cloud Broker nimmt als Cloud-Manager noch weitere Arbeit ab, indem er im Hintergrund die Arbeitslast der genutzten Services beobachtet. Gerät die gebuchte Rechenkapazität an ihre Grenzen, schaltet er automatisch zusätzliche Kapazitäten frei. Ein ständiges Beobachten der Rechnerlast entfällt. Auch in die umgekehrte Richtung unterstützt die intelligente Lösung: Gibt es über einen vorher definierten Zeitraum Überkapazitäten, schaltet der Cloud-Manager brachliegende Ressourcen ab, was die Budgets der Fachbereiche schont.
Mit Cloud Broker, dem Cloud-Manager von T-Systems, erhalten Unternehmen ein einheitliches Managementsystem mit Informationen zu den wichtigsten Kennzahlen sowie die Möglichkeit einer optimalen Auswahl und einer schnellen Buchung von Erweiterungen oder anderen Services. Gleichzeitig sinkt die Abhängigkeit von einer einzelnen Lösung. So wird Cloud Computing zu einem echten Wettbewerbsvorteil.