Geschäftsfrau steht vor Servern und arbeitet auf einem Tablet

Housing Services für Betrieb eines Rechenzentrums

Mit Housing Services können Unternehmen mehrfach profitieren: Die Gesamtkosten sinken, die Business Continuity ist gesichert

Alternativer Data-Center-Betrieb: Housing und Colocation

Wenn Unternehmen kein On-Premise-Rechenzentrum betreiben wollen oder ihr bestehendes Data Center aufgeben, gibt es für sie eine Alternative: Housing. Das Rechenzentrum wird bei einem IT-Provider aufgestellt. Der Server-Betrieb bleibt aber in der Hand des Outsourcers. Das Housing können sie für Business Continuity und Disaster Recovery nutzen.

Housing-Anbieter für Business Continuity Management

Zwei Kollegen stehen mit Laptop vor einem Server-Schrank und tauschen sich aus

Housing hat sich zu einer Alternative zum Eigenbetrieb eines Rechenzentrums gemausert. Es ist die richtige Wahl für Unternehmen, die ihre IT selbst betreiben, sich aber von den Aufwänden für Rechenzentrumsinfrastrukturen entlasten möchten. Beim Housing behält das Anwenderunternehmen den kompletten Durchgriff auf die Hardware, entlastet aber das Facility Management. Die Unterhaltung eigener Gebäude für den Betrieb der IT-Ressourcen entfällt. Dazu gehören die physikalische Sicherheit, Brandschutz, (Not)stromversorgung und Klimatechnik. Das übernimmt der Housing-Provider, zum Beispiel T-Systems, der auf eigenem Rechenzentrumsgelände die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Zudem bieten energieeffiziente Housing-Rechenzentren die Chance, Kosten dauerhaft zu senken.

Teil moderner Sourcing-Konzepte

Die Ready-to-go-Data-Center-Flächen beinhalten redundante Strom- und Klimaversorgung inklusive autarker Notfallbereitstellung, exzellente Netzanbindung sowie getrennte Brandschutzzonen. T-Systems gewährleistet die Sicherheitsstandards, den zertifizierten Betrieb und die moderne bauliche Konzeption – eben alles, was auch für die eigenen Rechenzentrumsflächen gilt.

Selbst für moderne Sourcing-Konzepte ist Housing eine sinnvolle Ergänzung: Altsysteme, die den Sprung in die Cloud noch nicht mitgehen, können Sie in Housing-Rechenzentren parken. Dies gilt auch für Unternehmen, die ihr eigenes Data Center aufbauen oder renovieren. Da neue BSI-Richtlinien erhöhte Georedundanz fordern, müssen IT-Verantwortliche neue Strategien für die Business Continuity entwickeln. Auch hier ist Housing eine exzellente Wahl: als zweites Standbein für Disaster Recovery oder Backup.

Wir freuen uns auf Ihr Projekt!

Gern stellen wir Ihnen den passenden Experten zur Seite und beantworten Ihre Fragen rund um Planung, Implementierung und Wartung Ihrer Digitalisierungsvorhaben. Sprechen Sie uns an! Telefonisch erreichen Sie uns werktags von 8 bis 17 Uhr.

Was Sie bei der Auswahl eines Colocation-Providers beachten sollten:

  • Wählen Sie Ihr Housing-RZ passend zu Ihrem Projekt
  • Ist eine Individualisierung notwendig, bspw. durch extreme Sicherheitsanforderungen? 
  • Kennen Sie Ihre Kosten und berechnen Sie Kostenspareffekte durch den Umzug (optimierte Rackplanung/PUE-Effekte)
  • Prüfen Sie, ob die Netzanbindung ausreichend ist (Stichwort Latenz)
  • Erfragen Sie, welche Services der Housing-Provider „on top“ bietet
  • Informieren Sie sich, ob Ihr Provider Consulting im Kontext Security und Migrationsservices zur Verlagerung in die Cloud anbietet
  • Besichtigen Sie die Rechenzentren im Vorfeld und klären Sie Fragen bzgl. Security und Compliance

Kosten genau prüfen

Frau schreibt mit blauem Stift an ein Whiteboard

Nur wenige Unternehmen kennen die Total Costs of Ownership (TCO) ihrer Rechenzentren, also die Gesamtkosten für Anschaffung und Betrieb. Dennoch sind die TCO der wichtigste Faktor für eine Entscheidung pro Housing, auch wenn ein pauschaler Eins-zu-eins-Vergleich gegenüber dem Eigenbetrieb schwierig ist. Beim Housing geht es um das Verhältnis von CAPEX zu OPEX. Beim Housing sinken die Investitionsausgaben, die Betriebskosten können steigen. Die Kosten für das Infrastrukturmanagement werden in vielen Unternehmen das erste Mal transparent. Direkte Kostenvorteile ergeben sich vor allem durch energieeffiziente Rechenzentren.

Wenns ein bisschen mehr sein darf

Über das originäre Housing-Portfolio hinaus bieten manche Dienstleister zusätzliche Dienste wie Verschlüsselungshardware, Planung, Verkabelung und Anbindung an verschiedene Cloud-Provider sowie Netzwerk-Dienste an. Eventuell stehen die Server des Cloud-Providers sogar im benachbarten Raum. Die Wahl eines Housing-Providers eröffnet darüber hinaus auch die Chance für eine performantere Netzanbindung der IT-Services. Bis zu 240 GB/s sind möglich.

Georedundanz und Business Continuity

Colocation oder Housing ist kein neues Thema. Allerdings bietet der Betrieb von IT-Systemen außerhalb eigener Rechenzentren klare Vorteile. Welche es sind, erfahren Sie im Flyer.

Housing Services in Deutschland

Housing Services

Die Rechenzentren von T-Systems in München, Frankfurt und Magdeburg/Biere erfüllen höchste Sicherheits- und Managementstandards. Auf Wunsch reichert T-Systems seine Housing-Leistungen mit weiteren IT-Services an: breitbandige Netzanbindungen, Konzeption, Sicherheitsdesign sowie Vor-Ort-Leistungen. Anwenderunternehmen behalten im Housing-Modell die volle Kontrolle über ihre IT bis auf die Infrastrukturebene und erfüllen damit alle regulatorischen Vorgaben für den IT-Betrieb. Der Rechenzentrumsverbund erlaubt darüber hinaus den georedundanten Betrieb von IT nach den 2018 publizierten Empfehlungen des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). Das BSI hat den Mindestabstand für Georedundanz auf 100 Kilometer angehoben. Empfohlen sind sogar 200 Kilometer. Bei Distanzen von über 100 Kilometer werden die Paketlaufzeiten in Active/Active-Clustern so groß, dass eine Echtzeit-Synchronisierung nicht möglich ist. Bei einem Abstand von 200 Kilometern kann daher nur von einem Backup-RZ gesprochen werden.

Blick hinter die Kulissen eines Rechenzentrums

Schauen Sie im Rechenzentrum Biere/Magdeburg vorbei – 10.800 qm Rechenzentrumsfläche warten auf Sie.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Optimierung der Redundanz

Businesskritische IT-Systeme brauchen eine redundante, ausfallsichere (Disaster Recovery, DR) Aufstellung für Failover- bzw. Failback-Szenarien. Fällt ein Teil des Clusters aus, übernimmt der andere mit einem minimalen RPO/RTO (Recovery Point Objective, Recovery Time Objective), um die geschäftliche Kontinuität zu sichern. Üblicherweise werden die beiden DR-Cluster in verschiedenen Rechenzentren aufgebaut, mindestens jedoch in verschiedenen Brandschutzzonen. Housing ist eine generelle Option für Redundanz. Die Primärsysteme des Unternehmens werden im eigenen Rechenzentrum betrieben, der DR-Spiegel in einem passenden Colocation-RZ.

Digitales Ökosystem

Um sich für die Zukunft zu wappnen, brauchen Unternehmen vier Bausteine: Konnektivität, Cloud und IT-Infrastruktur, Sicherheit und Digitalisierung. Housing setzt Budget frei für die Digitalisierung und entlastet vor Routineaufgaben.

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