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„Ohne die skalierbaren Rechen- und Speicherressourcen aus der Open Telekom Cloud könnten wir unseren Service so flexibel und performant kaum anbieten. Die starken GPUs liefern jederzeit perfekte Ergebnisse und wir und unsere Kunden behalten dank bedarfsgerechter Abrechnung die Kosten im Griff.“
Sascha Kolodzey und Henning Wenke, Gründer AdaptVis GmbH

AdaptVis: 3D-Modelle aus der Cloud

Das neue Eigenheim schon vor dem ersten Spatenstich betrachten, als stünde man direkt davor – oder mittendrin: Das ermöglicht eine neuen Lösung des Osnabrücker Start-ups AdaptVis. Die Gründer haben sich darauf spezialisiert, komplexe 3D-Daten über das Internet bereit zu stellen. Die Rechenressourcen, die dafür nötig sind, kommen aus der Open Telekom Cloud.
Wer ein Haus bauen will, hat die Qual der Wahl: blaue oder weiße Fliesen, Parkett oder Teppich, Holz-, Kunststoff- oder Alufenster, Raufasertapete oder Rollputz? Vom Dachziegel bis zur Kellertür müssen Häuslebauer Entscheidungen treffen – ohne zu wissen, wie das Gesamtkonstrukt im fertigen Zustand einmal wirken wird. Musterhäuser, die den eigenen Wünschen weitgehend entsprechen, machen die Sache leichter. Doch ein Musterhaus entspricht nie in allen Details den individuellen Vorstellungen.
Hier ist Vorstellungsvermögen gefragt – oder eine fotorealistische 3D-Darstellung: Das Start-up AdaptVis hat eine Software entwickelt, die komplexe 3D-Daten über das Internet bereitstellt. Die Osnabrücker Gründer haben sich auf Visualisierung spezialisiert. 3D-Daten, die sie von Unternehmen erhalten, stellen sie über das Internet bereit. Und zwar so, dass Nutzer sie unabhängig vom Endgerät betrachten können. Weil die komplexe Aufbereitung der 3D-Daten bereits auf Servern von AdaptVis stattfindet, brauchen Nutzer weder leistungsstarke Endgeräte noch eine Spezialsoftware oder Plug-ins – ein normaler Webbrowser genügt.

Eigene Server zu teuer und unflexibel

So können Hersteller komplexer Produkte wie Häuser, Autos oder Maschinen 3D-Ansichten mit potentiellen Kunden teilen – und sie auf die Art besser verkaufen. Für die komplexe und rechenintensive Lösung setzten die beiden Gründer Sascha Kolodzey und Henning Wenke anfangs auf eigene Server. Die lokale Infrastruktur erwies sich aber schnell als zu teuer und unflexibel. „Unsere Lösung muss skalieren können“, sagt Wenke. „Und das losgelöst davon, wie komplex die Berechnungen sind oder wie viele Nutzer darauf zugreifen wollen.“ Die eigenen Server reichten dafür nicht mehr aus. Daher suchten die Gründer eine leistungsfähige Cloud-Lösung mit performanter Netzanbindung, um stabile Streams zu gewährleisten.

Performante Server aus der Open Telekom Cloud

Heute setzt AdaptVis für die Lösung auf die Open Telekom Cloud, die OpenStack-basierte Public Cloud der Telekom. Für die ressourcenintensiven Berechnungen nutzen die Gründer den Flavor G2.2xlarge.8. Dieser besonders performante Server bietet 64 Gigabyte RAM Arbeitsspeicher und leistungsfähige Nvidia M60 Grafikkarten mit entsprechenden Graphic Processing Units (GPUs). Damit kann AdaptVis selbst komplexeste Objekte aus jeder Perspektive dreidimensional über das Internet bereitstellen. Das Start-up passt seine Ressourcen immer an Bedarf und Nutzeraufkommen an – und zahlt dank Pay-as-you-go stets nur den tatsächlichen Verbrauch.
So können Bauherren künftig virtuell durch ihr Eigenheim spazieren und Fliesen, Tapeten und Teppiche auswählen, noch bevor der erste Stein gesetzt wird. „Ohne die skalierbaren Rechen- und Speicherressourcen aus der Open Telekom Cloud könnten wir unseren Service so flexibel und performant kaum anbieten“, sagt Kolodzey. „Die starken GPUs liefern jederzeit perfekte Ergebnisse und wir behalten dank bedarfsgerechter Abrechnung die Kosten im Griff.“
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