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MRT-Bilder vom Gehirn auf dunklem blau violetten Hintergrund.

Cloud gegen Schlaganfall

Das Unternehmen apoplex medical technologies bietet Diagnose-Software aus der Telekom Healthcare Cloud an

Ärzte zeigen auf ein Tablet – in der Hand MRT-Bilder.

Dazu nehmen Ärzte in Praxen und Kliniken EKGs (Elektrokardiogramme) auf. Diese schicken sie in maschinenlesbarer Form an den Service von apoplex medical technologies. Die Software Schlaganfall-Risiko-Analyse (SRA®) analysiert das EKG in Minutenschnelle und entdeckt dabei Anzeichen für ein so genanntes episodenhaftes Herz-Vorhofflimmern. Dieses ist ein wichtiger Indikator für ein Schlaganfallrisiko. Das Vorhofflimmern wird dreimal schneller und zweimal häufiger als auf klassischem Weg entdeckt. Immerhin zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden an einem solchen Vorhofflimmern. Bei der Hälfte von ihnen ist es noch nicht erkannt, denn es löst keinerlei Symptome aus. Mit der Software von apoplex können Ärzte sehr frühzeitig hirnschlaggefährdete Menschen identifizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten – bevor es zum Schlaganfall kommt.

Der Kundennutzen: Europaweite und Vermarktung des Service

Damit kann apoplex medical technologies seinen Service nun europaweit vermarkten. Die Nutzer benötigen nur einen geschützten Internetzugang und liefern die Daten im Telekom-Rechenzentrum in Magdeburg/Biere an. Dort erfolgt die sichere Auswertung in Minuten. Die Ärzte erhalten das Ergebnis schon kurz nach der Erfassung der Daten. Die Abläufe bleiben gewohnt schnell – auch wenn zusätzliche Nutzer auf den Service zugreifen. Die moderne Plattform macht es möglich, denn die Server-Kapazitäten passen sich automatisch an. Bezahlt wird nur, was der Health-Service-Anbieter nutzt. 

Zugleich aber haben sowohl apoplex medical technologies als auch die nutzenden Ärzte die Sicherheit, dass die Datenverarbeitung im Einklang mit allen geltenden, strikten Regularien in Deutschland geschieht. Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit treffen auf gutes Gewissen. Das Unternehmen apoplex medical technologies wird damit zu einem Innovator im Health-Segment und zeigt, dass medizinische Services und Public Cloud kein Widerspruch sein müssen. „Die Telekom ist hierbei für uns ein solider und bekannter Cloud-Partner, dem nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden vertrauen können“, resümiert Alpert Hirtz.

Zertifizierte medizinische Angebote aus der Cloud – das ist Innovation pur. Die Telekom Healthcare Cloud von T-Systems verbindet moderne Technik mit der Erfüllung aller Regularien im Gesundheitssektor.

Albert Hirtz, Geschäftsführer apoplex medical technologies

Die Herausforderung: Skalierbarkeit des Service um Lastspitzen abzufangen

In Zukunft will das Team seinen Service europaweit anbieten und auch in puncto Last volle Skalierbarkeit sicherstellen: „Wir wollen auch dann niedrige Antwortzeiten und eine gute Nutzererfahrung gewährleisten, wenn viele Krankenhäuser oder Praxen gleichzeitig EKGs analysieren“, erläutert Albert Hirtz, der Geschäftsführer von apoplex. Dazu haben die Experten die Software bereits in Richtung Microservices und Container-Einsatz modernisiert. Auf der Applikationsebene sind die Weichen in Richtung Skalierbarkeit und Expansion damit gestellt, doch die bisherige klassische Betriebsplattform in einem lokalen Rechenzentrum kann den Weg nicht mitgehen. Die Lösung liegt in der Public Cloud. Aber eine Public Cloud für medizinische Produkte – geht das?

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Die Lösung: DSGVO konforme europäische Public Cloud

US-Hyperscaler bieten zwar exzellente technischen Voraussetzungen für die Erweiterung des „European Footprint“ und die Skalierung. Aber sie sind nicht für den Betrieb medizinischer Produkte zugelassen. Sie erfüllen weder grundsätzliche Datenschutzvorgaben wie die EU-DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) noch die erweiterten regulatorischen Anforderungen des Strafgesetz- und des Sozialgesetzbuchs. 

Die Lösung für apoplex medical technologies lag also in der Nutzung einer europäischen Public Cloud für den Betrieb seiner SRA-Software, die europäische Datenschutz-Standards erfüllt. Das Unternehmen entschied sich für die Telekom Healthcare Cloud. Dahinter liegt in diesem Fall die Open Telekom Cloud. Diese konnte zudem mit ihrer Zulassung nach §203 StGB punkten – auch Berufsgeheimnisträger wie Ärzte können sie bedenkenlos nutzen. Eine Verarbeitung der Sozialdaten nach §67 SGB ist möglich. Die cloud-native Applikation wird ausfallsicher auf einem Cluster von virtuellen Maschinen in der Open Telekom Cloud betrieben. Die Infrastrukturen passen sich der Last der Applikation an. Greifen viele Nutzer auf den Service zu, startet die Cloud auto-matisch neue Maschinen oder schaltet sie ab. Auch der Speicher (Object Storage) für die Ablage der EKGs und Analysedaten wächst automatisch mit. Damit sind die Analysen im Nachhinein stets verfügbar.

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