Ölraffinerie-Industrieanlage mit Sonnenuntergang

Basis für den Multi-Cloud-Einsatz

T-Systems entwickelt „State of the Art“ AWS Landing Zone für Chemiekonzern in agilem Projekt

Als Basis für die anstehende Digitalisierung haben die IT-Verantwortlichen vor diesem Hintergrund eine Multi-/Hybrid-Cloud-Strategie vereinbart. Innerhalb des nächsten Jahrzehnts will das Unternehmen cloud-nativ werden. So sind beispielweise schon agile Methoden wie DevOps im Unternehmen etabliert. Im Zuge der Multi-Vendor-Strategie für Cloud können die Vertreter der Business-Einheiten mit eigenen Accounts für ihre Entwicklungsprojekte auf eine breite Palette verschiedener Cloud-Anbieter zurückgreifen. Die zentrale IT schafft dafür die Governance-Rahmenbedingungen; ein zentrales Werkzeug dafür ist ein internes Bestell- und Verwaltungsportal für die Einheiten.

Der Kundennutzen: Einsatz von AWS-Ressourcen im Unternehmen wird erleichtert

Die neuen AWS-Automatismen im Hintergrund und die nahtlose Integration in das Bestellportal des Kunden bieten den Nutzern eine exzellente User Experience und erleichtern den Einsatz von AWS-Ressourcen im Unternehmen. Das ist insofern relevant, da AWS durch die Multi-Vendor-Strategie des Kunden im starken Wettbewerb mit anderen Cloud-Providern steht. Der Kunde hat – über das zentrale Bestell- und Verwaltungsportal – eine optimale Basis für seine Multi-Cloud-Strategie. Er kann zentrale Sicherheitsregeln und Governance-Prinzipien automatisiert umsetzen und so seine Cloud-Strategie weiterverfolgen. 

Damit stellt er die Weichen für eine Cloud-Anbieter-unabhängige Digitalisierung seiner IT-Landschaft. Der Einsatz agiler Methoden (Scrum mit kurzen Sprint-Zyklen) erlaubte eine schnelle Umsetzung des Projekts auch vor dem Hintergrund der dynamischen Rahmenbedingungen und verschaffte dem Kunden jederzeit volle Transparenz über den Status des Projekts. Eventuelle Roadblocker konnten so frühzeitig identifiziert und beseitigt werden.

Das agile, partnerschaftliche Arbeiten verschaffte uns nicht nur schnelle Fortschritte im Projekt, son¬dern gab uns auch zu jeder Projektphase eine Transparenz, die wir so bislang noch nicht erlebt hatten.

Projektleiter auf Kundenseite

Die Herausforderung: Dringend notwendige Modernisierung der AWS Landing Zone

Das zentrale Bestell-Portal des Chemiekonzerns für Cloud Services greift über APIs (Application Programming Interfaces) auf die Administrationswerkzeuge der verschiedenen Public-Cloud- Anbieter wie AWS zurück. Im Fall von AWS hat die zentrale IT eine Landing Zone eingerichtet, über diese werden die Accounts des Unternehmens verwaltet. Das zentrale Bestell-Portal nutzt über APIs Services von AWS zur Erstellung von Accounts. 

Die Landing Zone und die genutzten Services wurden bereits vor längerer Zeit eingerichtet. Doch 2020 zeigte sich, dass sie nicht den Ansprüchen an die User Experience genügt, die der Chemiekonzern hat. Viele Tätigkeiten mussten manuell wahrgenommen werden. Die Integration in das interne Bestellportal war nur rudimentär. Die Landing Zone war nicht State of the Art. Die AWS-Technologie hat sich weiterentwickelt, das Potenzial konnte jedoch nicht ausgeschöpft werden. In Kombination eine denkbar schlechte Basis für einen einfachen Einsatz von AWS-Ressourcen sowie die interne Cloud Governance. Der Chemiekonzern brauchte einen Partner mit AWS-Know-how und der Fähigkeit, neue AWS-Services mit bestehenden Services zu integrieren.

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Die Lösung: Durchgängiger AWS-Bereitstellungprozess und vereinfachte AWS-Nutzung

Zwischen Oktober 2020 und März 2021 unterstützte T-Systems die zentrale IT des Chemieunternehmens bei der Aktualisierung der AWS Landing Zone. Für die Entwicklung kam Scrum als agiles Vorgehensmodell zum Einsatz. „Das agile, partnerschaftliche Arbeiten verschaffte uns nicht nur schnelle Fortschritte im Projekt, sondern gab uns auch zu jeder Projektphase eine Transparenz, die wir so bislang noch nicht erlebt hatten“, resümiert ein Vertreter des Kunden. Die Tool-Unterstützung für das DevOps-Projekt kam von AWS. 

Das agile Vorgehen kam nicht von ungefähr: Notwendige Schnittstellen zu den Services von AWS wurden von AWS erst während des Projektes fertig entwickelt und bereitgestellt. AWS Cloud Trail, AWS Config, GuardDuty und Security Hub mussten also quasi „on the fly“ integriert werden. Für die notwendige Abstimmung und entsprechende Status-Checks auf AWS-Seite stand T-Systems im kontinuierlichen Austausch mit dem Partner Solutions Architect (PSA) von AWS. 

Im Zuge des Relaunches der Landing Zone realisierten die Projektpartner auch eine Anbindung an das kundeninterne Azure Active Directory (AD). Das bedeutet: Bestellt ein Mitarbeiter der Chemiefirma über das Bestellportal AWS-Ressourcen wird er direkt über das AD identifiziert. Die Ressourcen werden direkt seiner Kostenstelle zugeschlagen und er kommt – durch Synchro¬nisation mit dem AWS SSO – in den Genuss eines Single Sign-on.

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