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Mann am Laptop mit Symbolen zum Rechtssystem

Digitale Justiz

T-Systems stellt agile Testumgebung für wegweisendes Fachverfahren gefa bereit

Modernes, effizientes und zielorientiertes Arbeiten für über 100.000 Mitarbeiter der Justiz

Das neue Fachverfahren soll über 100.000 Mitarbeitenden ein modernes, effizientes und zielorientiertes Arbeiten erlauben. Dazu braucht es eine technologisch zukunftsfähige Lösung. Anwenderfreundlichkeit ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Eine hohe User Experience, Ergonomie und Barrierefreiheit sind deswegen bei der Realisierung essenzielle Voraussetzungen. 

Übergang zu agilen Entwicklungsmethoden: Scrum und Scaled Agile Framework (SAFe)

 Frau vor Notizboard

Die Verantwortlichen entschlossen sich, mehrere externe Dienstleister für die Entwicklung und den Test der Fachanwendung einzubeziehen. Sie vergaben drei Lose: ein Partner unterstützt die Phase 1, die Anforderungserhebung und Konzeption, ein Partner die Phase 2, die Software-Entwicklung und Integration. Als dritter Partner kam der Ventus-Verbund unter Führung von T-Systems für Testunterstützung und Abnahme zum Zug. Im Ventus-Verbund wirken neben verschiedenen Einheiten der Telekom die Unternehmen Materna, Lunzer & Partner sowie die Westernacher Solutions mit. Auftraggeber sind die Länder des Entwicklungsverbundes „gefa“ bestehend aus den 16 Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland. Diese werden vertreten durch den Freistaat Bayern welcher wiederum durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz im Bezug auf die federführende Steuerung des Programms gefa vertreten wird. 

Der Kundennutzen

Dynamische Ressourcen sind optimal für den Einsatz in Tests, die in der Regel nach Bedarf erfolgen – wenn die Entwicklerteams neuen Code bereitstellen. Die dynamische Testplattform ergänzt die agile Entwicklung in optimaler Weise und passt sich mit dem Fortschreiten des Programms gefa an dessen Anforderungen bezüglich des Testens an. Dabei hat der Auftraggeber volle Kostenkontrolle: Ein agiles Festpreisprojekt stellt sicher, dass die Kosten trotz dynamischen Serviceerbringung im vereinbarten Rahmen bleiben. Zugleich erhält der Auftraggeber Zugriff auf spezifisches und umfassendes Test-Know-how (auch durch den möglichen Rückgriff auf europäische Nearshore-Ressourcen). Er kann so auch im agilen Umfeld die verschiedenen Anforderungen an Barrierefreiheit und Ergonomie im Test abbilden. Verschiedene Zertifizierungen (BSI C5, DIN 27001) stellen sicher, dass die Ressourcen die vom Auftraggeber geforderten Compliance-Anforderungen in vollem Maße erfüllen. 

Mit der dynamischen Testplattform und unserem Test-Know-how unterstützen wir unseren Auftraggeber zielgerichtet auf dem Weg zur agilen Software-Entwicklung für ein modernes Fachverfahren. 

Jürgen Breithaupt, IT-Kompetenzzentrum Public, Deutsche Telekom Business Solution GmbH
 

Die Herausforderung

Mit dem Ziel eines modernen Fachverfahrens geht auch der Entschluss für einen agileren und interaktiveren Software-Entwicklungsprozess einher. Der Entwicklungsprozess, inklusive Test und Abnahme, soll beschleunigt werden. Projektfortschritte werden für den Auftraggeber so schneller sichtbar. Als Basis dafür wurden Scrum und das Scaled Agile Framework (SAFe) definiert. Eine gemeinsame CI/CD-Pipeline für bis zu 10 parallel arbeitende Entwicklerteams soll die Projektarbeit organisieren. Diese CI/CD-Pipeline muss daher skalierbar bereitgestellt werden. Sie dient auch als Basis für die verschiedenen Tests der Software. Dazu brauchten die deutsche Justiz einen Partner mit ausgewiesener Expertise für Testing in agilen Entwicklungsverfahren. Er sollte in der Lage sein, die geforderte Software-Qualität sicherzustellen. Dazu musste er zum einen qualifiziertes Testpersonal, zum anderen eine skalierbare Testplattform, bestehend aus Hardware und Software, bereitstellen. Wegen der besonderen Compliance-Anforderungen – es muss auch möglich sein das Fachverfahren mit Echtdaten zu testen – durfte die Plattform nur in einem europäischen, sicherheitszertifizierten Rechenzentrum betrieben werden. Der Verbund unter Führung von T-Systems konnte alle diese Anforderungen erfüllen.

Die Lösung

T-Systems stellt die Testumgebung aus seinem Twin-Core-Rechenzentrum in Magdeburg/Biere bereit. Als Infrastruktur kommen skalierbare Ressourcen aus der DIN-ISO-27001-zertifizierten Open Telekom Cloud zum Einsatz. Die Open Telekom Cloud erfüllt darüber hinaus auch den C5-Kriterienkatalog des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die CI/CD-Pipeline (Continuous Integration, Continuous Delivery) wurde auf der Basis des T-Systems-Standardproduktes „DevOps as a Service“ aufgebaut. Die benötigten Testtools wurden ebenfalls auf der Open Telekom Cloud aufgesetzt, so dass nunmehr eine leistungsfähige und skalierbare vollumfängliche Testumgebung zur Verfügung steht. Zur Testplattform in der Domäne von T-Systems zählen zwei logisch getrennte Teile: Die Integrations- und Testplattform, auf die die Scrum-Teams ihren Code einspielen sowie die Plattform für Systemtests, auf der die neu gebauten und getesteten Inkremente im Zusammenspiel getestet werden. Zudem unterstützt T-Systems den Auftraggeber beim Aufbau seiner internen Abnahmetestumgebung, schult dessen Personal und übernimmt die Qualitätssicherung des Testprozesses.

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