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Deutsches Forschungsnetz in der Cloud

02.08.2017

Forschungseinrichtungen beziehen Cloud-Services jetzt schnell und einfach über den IaaS-Cloud-Rahmenvertrag GÉANT/DFN.
T-Systems erhielt den Zuschlag der Europäischen Forschungsnetz-Organisation GÉANT für Infrastucture-as-a-Service(IaaS)-Dienste und versorgt Einrichtungen nun bis 2021 mit deutschen Cloud-Services.
Wollen Forschungseinrichtungen Cloud-Dienste nutzen, müssen sie oft aufwändige Ausschreibungsverfahren einleiten und sich auf lange Bereitstellungsprozesse einstellen. Für Mitglieder des Deutschen Forschungsnetzes (DFN) ist das nun einfacher: Der IaaS-Cloud-Rahmenvertrag zwischen T-Systems und GÉANT macht den Zugriff auf Cloud-Dienste für wissenschaftliche Organisationen schneller. Sie können anzubindende Ressourcen unlimitiert beziehen und sind dabei jederzeit sicher, dass sie die geltenden Datenschutzgesetze einhalten. Eine eigene Cloud-Anbindung ist dazu nicht notwendig, da das Angebot über das DFN-Bestandsnetz angebunden ist. Die Abrechnung erfolgt über den Rahmenvertrag zu besonders kostengünstigen Konditionen und nur für tatsächlich genutzte Dienste – also bedarfsgerecht und flexibel.

Weiterführung einer langjährigen Partnerschaft

Seit Vereinsgründung im Jahr 1984 besteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen T-Systems und dem Deutschen Forschungsnetz. Ziel dieser Partnerschaft ist die Bereitstellung zukunftsweisender, hochverfügbarer und sicherer Services für die DFN-Mitglieder zu speziellen Konditionen für Forschung und Lehre bei bedarfsgerechtem Abruf. Die langjährige Partnerschaft verspricht auch einen Vorteil für den neuen Rahmenvertrag: Im bereits etablierten Hochleistungsnetz können DFN-Mitglieder direkt auf die Cloud zugreifen und brauchen keine eigene Netzanbindung. Offene Fragen sowie den Bezug der Services können interessierte Einrichtungen direkt an die eigens dafür eingerichtete Kontaktadresse GEANT_IAAS@t-systems.com adressieren.

Vertikale Skalierbarkeit dank DSI vCloud

Um die Leistung der eigenen virtuellen Rechenzentren zu erweitern, steht den DFN-Mitgliedern im Rahmenvertrag die DSI vCloud zur Verfügung. Ressourcen können hier auf Basis von VMware bedarfsgerecht zur Aufstockung der eigenen Infrastruktur aus der Cloud bezogen werden, um klassische, vertikal skalierbare Anwendungen und Web-Anwendungen zu betreiben. Drei unterschiedliche Preis- und Nutzungsmodelle stehen für diese Variante zur Verfügung: Im Pay-as-you-go-Angebot werden die benötigten Ressourcen im 5-Minuten-Intervall nutzungsbasiert abgerechnet. Darüber hinaus gibt es vordefinierte Pakete, bei denen 75 Prozent der RAM- und 50 Prozent der CPU-Ressourcen fest zur Verfügung stehen. Die verbleibenden Ressourcen können flexibel genutzt und verbrauchsgenau abgerechnet werden. Wer auf dedizierte Hardware zugreifen möchte, entscheidet sich für die alleinige Nutzung von CPU und RAM zu einem Festpreis.

Open Telekom Cloud für horizontale Dynamic

Zusätzlich bietet das Deutsche Forschungsnetz seinen Mitgliedern im Rahmenvertrag die Nutzung der Open Telekom Cloud an. Diese eignet sich besonders für horizontal skalierbare Web- und Cloud-Anwendungen, die im Self-Service konfiguriert werden. Vom virtuellen Server bis zur komplexen Umgebung stehen dem Nutzer hier alle Möglichkeiten zur Verfügung. Ebenso wie bei der DSI vCloud kann auch die Open Telekom Cloud bedarfsgerecht auf Basis von Stundensätzen abgerechnet werden. Alternativ gibt es monatliche Kontingente für bestimmte Flavors für die Laufzeit von 12, 24 oder 36 Monaten. Darüber hinaus besteht auch hier das Angebot eines Festpreises für eigens betriebene, dedizierte Hardware-Ressourcen.