Männerhand schüttelt virtuelle, magentafarbige Hand

Blockchain as a Service: Teamwork ohne Daten-Grenzen

Mit Blockchain aus der Cloud setzen Unternehmen Projekte agil auf – und das effizient und sicher

Mit Blockchain aus der Cloud Investitionsrisiken verringern

Die Zahl der Blockchain-Projekte nimmt stark zu. Die Ausgaben für Blockchain sollen allein von 2018 bis 2019 um 88 Prozent steigen. Was allerdings auffällt: Der weitaus größte Anteil der bisherigen Blockchain-Projekte ist gescheitert. Was daran liegen könnte, dass die Unternehmen die Chancen erkennen, aber das Know-how fehlt, Projekte nutzbringend umzusetzen. Die Lösung könnte sein: Blockchain as a Service.

Blockchain ist disruptiv

Mann im Anzug mit Laptop auf dem Schoß schaut aus dem Fenster und lächelt

Die Blockchain scheint im Markt angekommen zu sein. Immer häufiger machen Nachrichten über spektakuläre Projekte die Runde. So will Dubai schon ab dem Jahr 2020 sämtliche Handelstransaktionen über Blockchain abwickeln. In Indien plant Mahindra, in Japan Toyota Lieferprozesse auf Basis der Blockchain zu optimieren. Das World Economic Forum kommt zum Ergebnis: Bis 2025 sollen 10 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts in Blockchain-Technologie gespeichert sein.

Hohe Erwartungen an TCO

Gleichzeitig dämpft das World Economic Forum aber zu hohe Erwartungen. So haben Befragte der Blockchain-Studie „Building Value with Blockchain Technology: How to Evaluate Blockchain’s Benefits“ für ihre ersten Projekte einen durchschnittlichen Return on Investment von 24 Prozent erwartet, tatsächlich aber nur 10 Prozent erreicht. Vor Beginn eines Blockchain-Projekts gaben 59 Prozent der Befragten an, dass sie nicht an eine positive Rendite des Projekts glauben würden. Und nur 38 Prozent derjenigen, die die Technologie implementiert haben, entwickelten vor der Investition einen Business Case.

Zu wenig Praxiserfahrung

Woran das liegen könnte, hat viel mit der noch fehlenden Expertise zu tun. So stellt das World Economic Forum fest: „Proof-of-Concept-Projekte werden oft von Evangelisten in der Forschung und Entwicklung geleitet und entwickelt. Dies meist unter kontrollierten Bedingungen. Der Übergang zur Produktion erfordert die Einbeziehung von Interessengruppen und kann eine echte Herausforderung darstellen.“ Trotz dieser Erwartungskorrektur steht es außer Frage, dass die Blockchain eine Reihe von Unternehmensprozessen in verschiedenen Branchen fundamental verändern könnte. Manche sprechen auch von Disruption. 

German Blockchain Ecosystem

Schon Termin geblockt? Melden Sie sich jetzt für unsere kostenfreien Blockchain-Co-Creation-Workshops (Jan./Feb. 2020) in Berlin an*.

*Angebot gilt bis 30.11.2019

Was ist Blockchain?

Durch den Einsatz von Mathematik und Kryptographie stellt Blockchain den Status quo radikal in Frage, sagt das World Economic Forum. Warum das so sein könnte, beschreibt dieses Erklärvideo des World Economic Forum sehr verständlich.

Typische Merkmale von Blockchain-Projekten

Mann sitzt im Büro am Schreibtisch und liest etwas konzentriert auf dem Laptop

Die meisten Blockchain-Projekte sind sehr kurz. Sie dauern durchschnittlich etwas mehr als ein Jahr. Es stellt sich daher die Frage: Ergibt es Sinn, dass Unternehmen für Blockchain-Projekte in eigene Hard- und Software-Ressourcen investieren? Zumal mehr als drei Viertel der CIOs wenig Interesse an Blockchain-Projekten haben, da sie in der Mehrheit interessant sind für einzelne Geschäftsfelder und weniger als unternehmensweite Lösung. Dies bedeutet auch, dass die Geschäftsfelder bisher selten die Unterstützung großer IT-Provider suchen, sondern sich für kleinere, spezialisierte Blockchain-Technologie-Anbieter entscheiden.

Status quo Blockchain

80.000

Blockchain-Projekte gab es bisher weltweit

92

% der Blockchain-Projekte sind gescheitert

1,22

Jahre dauert im Durchschnitt ein Blockchain-Projekt

1,5

Mrd. $ haben Unternehmen im Jahr 2018 für Blockchain-Projekte ausgegeben

Vorteile der Blockchain für Unternehmen

Geschäftsmann checkt Datenanalysen auf einem Tablet
  • Kosten für Intermediäre entfallen
  • Vernetzung mit jedem beliebigen anderen, ungeachtet von Größe oder Ort
  • Transparenz über Datenstatus und ausgeführte Aktionen
  • Lückenlose Prozessdokumentation
  • Manipulierbarkeit ist nahezu ausgeschlossen
  • Vertrauen zwischen den Partnern ist nicht notwendig
  • Die private Blockchain lässt sich als dezentrale Datenbank in die bestehende IT-Infrastruktur einbinden
  • Wenn mehrere Unternehmen gemeinsam Transaktionen über die Distributed-Ledger-Technologie abwickeln, sinken Kosten und Zeitaufwand sowie der Abstimmungsaufwand.

Blockchain: die Zukunft der Industrie

Wie funktioniert Blockchain in der industriellen Praxis? Welche Vorteile ergeben sich daraus? Und wie lässt sich das alles umsetzen?

Argumente für Blockchain as a Service

Eine Sanduhr steht auf der Tastatur eines geöffneten Laptops
  • Da Blockchain-Projekte derzeit durchschnittlich 4-12 Wochen dauern, ist es nicht sinnvoll, fast die gleiche Zeit mit der Inbetriebnahme zu verbringen.
  • Verlagerung von Capex-Kosten auf Opex-Budgets.
  • Wer Blockchain-Projekte initiiert, weiß in der Regel nicht, welche Tools er am Ende benötigt. Diese Kosten sind also nicht absehbar. In der Cloud stehen den Nutzern eine ganze Reihe von Tools zur Verfügung und sie zahlen nur für die Dauer der Tool-Nutzung.
  • Damit ein Unternehmen seine eigene Blockchain-Umgebung auch in der Cloud einrichten kann, ist spezielles Know-how erforderlich. Da dieses Wissen außerdem nicht skalierbar ist, ist für Unternehmen ein As-a-Service-Angebot sinnvoller als in eigene Ressourcen zu investieren.

In allen Bereichen, in denen ein großer und übergreifender Datenaustausch stattfindet, kann die Blockchain-Technologie eine Antwort sein, diesen revisionssicher abzubilden.

Herr K. Munsi, Leiter des Referats für Softwareentwicklung, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg

Deutsches Blockchain-Ökosystem

Angesichts der kurzen Dauer der meisten Blockchain-Projekte ist es wichtig, dass Teams ihre Zeit mit der Wertschöpfung verbringen anstatt Blockchain-Umgebungen auf- oder abzubauen. Deshalb investiert T-Systems in die Markteinführung des Deutschen Blockchain Ökosystems (DBÖ). Das DBÖ ermöglicht es einem Blockchain-Projekt, innerhalb weniger Minuten eine voll funktionsfähige Blockchain-Umgebung einzurichten, die nicht nur das Ledger selbst, sondern auch die Infrastruktur, die Benutzeroberfläche, den Off-Chain-Speicher und einen vollständigen Satz von Tools für die Verwaltung über den gesamten Software-Lebenszyklus umfasst. Das DBÖ unterstützt alle gängigen DLT-Protokolle und ermöglicht die Anbindung auf der Open Telekom Cloud der Deutschen Telekom, anderen großen Cloud-Anbietern und sogar auf der eigenen Infrastruktur des Kunden.

Blockchain meets Industrie 4.0

Die Blockchain-Technologie ermöglicht es Produktions- und Verpackungsprozesse ganzheitlich abzusichern. Durch die Verknüpfung mit Industrial Control Security (ICS) kann die Transparenz der Daten garantiert werden.

Was spricht für T-Systems?

Frau sitzt in hellem Büro am Schreibtisch und stützt ihr Kinn auf ihre Handfläche
  • Schnelle Time-to-Market
  • Sofortiger Zugriff auf eine Test-Blockchain
  • Sehr kurze Vorlaufzeit für die Inbetriebnahme von eigenen Blockchains
  • Niedrige Kosten, da nur Transaktions- oder Ressourcenkosten entstehen
  • Vollständig realisiertes Dev/Test-/Run-Toolkit, einschließlich DevOps
  • Keine Investitionen in blockkettenspezifische System- oder Netzwerkexperten
  • Updates und Sicherheitspatches werden überwacht und schnell angewendet
  • Hohes Sicherheits- und Vertrauensniveau

Blockchain at Telekom Innovation Laboratories

Dr. Alexandra Mikityuk talks about, what the Blockchain team at T-Labs is working on.

Warum ist die Blockchain sicher?

Nahaufnahme eines Kabelstrangs auf dem matrixähnliche Zahlen und Formen zu sehen sind

Grundsätzlich ist eine Blockchain sicher, da sie ohne zentrale Instanz, zum Beispiel einen Intermediär auskommt. Jeder Rechner in der Kette erfasst dieselben Daten. Überweist ein Nutzer einem anderen Bitcoins, geschieht dies direkt von Rechner zu Rechner. In einer Tabelle wird dies anonymisiert eingetragen und parallel auf allen Netzwerkrechnern gespeichert. Es gibt also keinen Rechner, der mehr Informationen hat als die anderen. Böswillige Manipulationen an einer Stelle sind also nicht entscheidend oder nicht möglich. Ein falsches Datum allein etwa kann nicht das ganze System verfälschen.

Wir freuen uns auf Ihr Projekt!

Gern stellen wir Ihnen den passenden Experten zur Seite und beantworten Ihre Fragen rund um Planung, Implementierung und Wartung Ihrer Digitalisierungsvorhaben. Sprechen Sie uns an!