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Digitales Netz auf dunkelblauem Hintergrund

Wie bereiten wir uns auf die digitale Zukunft vor?

Schlagen wir bei der Digitalisierung den richtigen Kurs ein, führt der Weg in eine nachhaltige, aussichtsreiche Zukunft

10. März 2022Steffen Kuhn

Digitale Disruptionen meistern

Wer mit dem „digitalen Wandel“ segelt und ihn richtig nutzt, der kann zukünftige Veränderungen für sein Business aktiv mitgestalten. Kein Wunder, dass Unternehmen ihre digitale Transformation vorantreiben. Aber wie holen sie das meiste aus der Digitalisierung heraus? Und wie segelt man sicher durch das Meer der digitalen Disruption?

Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, dass der Wind sich dreht und der Realist hisst die Segel

Sir William Ward

Resilient im „Wind of change“

Die Digitalisierung ist einer der systemrelevanten Pfeiler von heute und morgen, was auch die Pandemie gezeigt hat. Unternehmen, die auf Digitalisierung gesetzt haben, kommen deutlich besser zurecht. Und die Reise geht weiter. Die Chancen der Digitalisierung sind zu groß und die Risiken zu hoch, um opportunistisch oder nicht konsequent an das Thema heranzugehen. Hier hilft eine klar formulierte Digitalisierungsstrategie mit einem Zielbild, das die relevanten Bereiche adressiert. Digitalisierungschampions decken konsequent die folgenden Bereiche ab:

  • Auf- und Ausbau von digitalen Produkten und Services bis hin zu komplett neuen Geschäftsmodellen bzw. digitalen Ökosystemen
  • Digitalisierung der Kundenkommunikation und -bindung
  • Optimierung der Kernprozesse hin zu Operational Efficiency / Excellence
  • Organisations- und Kultur Transformation inklusive Skill Development
  • Einsatz neuer Technologien und Infrastrukturen wie Data Analytics, AI oder Cybersecurity als Key Enabler der Digitalisierung

Wie segelt man sicher durch das Meer der digitalen Disruption?

Infografik mit Boot und Karte

Die Digitalisierung ist längst ein Türöffner für eine bessere Zukunft.

Wie Sie das meiste aus der Digitalisierung herausholen und worauf es ankommt, damit Ihre Transformation gelingen kann, zeigt diese Infografik.

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Wertschöpfung dank Data-Centricity

Die Gewinner von heute und morgen sind Unternehmen, bei denen eine datenzentrierte Kultur und Denkweise dominiert. Doch was heißt das für die Praxis? Daten sind das Herzstück der Digitalisierungsstrategie und fest im Unternehmen verankert: sämtliche Prozesse, Entscheidungen und Produkte müssen auf einer robusten Datengrundlagen basieren. Dabei sind Daten längst kein „nice to have“ mehr, sondern das Fundament sämtlicher Geschäftsaktivitäten – von der Entwicklung neuer Marktstrategien über die Prozessoptimierung bis zum Recruiting. Doch dafür braucht es mehr als nur Daten: Data-Centricity erfordert auch eine Demokratisierung der Werkzeuge, mit denen aus Daten wettbewerbskritische Informationen werden. Nur so lässt sich die Wertschöpfung ganzheitlich erhöhen.

Innovationen schaffen Vorsprung

Die Digitalisierung ist die Grundlage, auf der Unternehmen ihre Prozesse konsequent vernetzen, um so Einblicke in Echtzeitdatenströme zu gewinnen und neue Wertschöpfungsketten zu erschließen. Während Fertigungsunternehmen mit IoT und Predictive Analytics ihre Produktionsprozesse optimieren und anhand von digitalen Zwillingen neue Produkte designen, realisieren Städte und Gemeinden mit diesen Technologien innovative Smart City-Projekte. Digitale Parkleitsysteme oder intelligente Beleuchtungslösungen, wie man sie in der spanischen Stadt Gijon findet, sind erst der Anfang. Solche Digitalisierungsprojekte und beispielsweise auch die Verfügbarkeit smarter Bürger-Services entscheiden zukünftig, in welche Metropolen es die Fachkräfte von Morgen zieht. Diesen neuen Wohnort-Wettbewerb treiben zusätzlich New-Work-Konzepte voran, weil die meisten Menschen dank der Digitalisierung freier ihren Lebensmittelpunkt wählen können. So werden laut Gartner 48 Prozent der Menschen auch nach der Pandemie weiter remote arbeiten.

Kurs auf Digital Customer Experience

Frau hält eine digitale Kugel in der Hand

Die Segel in Zeiten des „Wind of Change“ zu setzen ist clever. Ebenso, den richtigen Kurs einzuschlagen. Während sich die Seefahrer der Antike auf hoher See am Sonnenstand orientierten, sind für Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Kunden der Fixpunkt für die Navigation. Konkret heißt das, konsequent Kundenprozesse zu digitalisieren und Kundenkontaktpunkte zu analysieren, um deren Wünsche und Probleme bestmöglich zu antizipieren. Nur mit diesen Informationen sind hochpersonalisierte Kundenerfahrungen an sämtlichen Touchpoints möglich, die den Kunden und Nutzern einen echten Mehrwert liefern. Wie das in der Automobilindustrie aussieht, zeigt auch Daimler mit seinen vernetzten Fahrzeugen. Um aus den gewonnenen Kundendaten wichtige Erkenntnisse zu gewinnen und neue Geschäftsmodelle zu kreieren, setzen viele Unternehmen auf fortgeschrittene Analytics-Lösungen mit KI-Funktionalitäten. Ein Trend mit Zukunft: bis 2050 könnte KI die Benutzerfreundlichkeit, Personalisierung und Konversion bei mehr als 75 Prozent aller Berührungspunkte mit digital Services verbessern.

Business Souveränität ist Trumpf

Neben der Erschließung neuer Wertschöpfungsketten wird auch die digitale Souveränität zu einer immer wichtigeren Voraussetzung für einen erfolgreichen Wandel. Nur wer sich von Akteuren außerhalb der EU möglichst unabhängig macht und die volle Kontrolle über IT-Infrastrukturen und Daten behält, ist langfristig gegen Disruptionen gewappnet und profitiert nachhaltig von dem gesamten Wertschöpfungspotenzial der Digitalisierung. Mit Initiativen wie Gaia-X – oder speziell für die Automobilindustrie auch Catena-X – legen T-Systems und die Deutsche Telekom gemeinsam mit vielen anderen Unternehmen schon jetzt die Grundlage dafür. Das ermöglicht in Zukunft nicht nur den Aufbau robuster KI-Use-Cases, sondern auch einen unkomplizierten, sicheren und unternehmensübergreifenden Austausch von Daten.

Security Check Point

Keine Digitalisierung ohne Cyber Security. Fakt ist, dass Unternehmen immer häufiger zum Ziel von Cyberangriffen werden und sich die Bedrohungslage zuspitzt. Experten schätzen, dass 2025 Cyberkriminalität einen weltweiten Schaden von mehr als 10 Billionen US-Dollar verursachen könnte. Klar ist: Wer Aspekte wie die IT-Sicherheit bei seinen Digitalisierungsprojekten nicht von Anfang an mitdenkt, läuft früher oder später Gefahr, Schaden zu nehmen. Technologie ist hier aber nur die halbe Miete. Genauso wichtig ist die Sicherheitskultur in den Unternehmen. Die besten Threat-Detection-Systeme helfen nur, wenn auch die Mitarbeiter sensibilisiert werden – das gilt für die Führungsebene genauso wie für die Fachabteilungen. Erst zusammen mit einem umfassenden Bewusstsein für drohende Risiken entfalten auch die Technologien ihre volle Wirkung. Wie Unternehmen unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards von überall auf nahezu alle Business-Applikationen zugreifen können, zeigt etwa der Druckluft-Spezialist KAESER.

Kompass auf Nachhaltigkeit drehen

Frau schaut auf eine digitale Oberfläche

Die Digitalisierung fördert die Nachhaltigkeit? Ein großes „Ja“ meinerseits. Schon jetzt tragen 84 % aller IoT-Anwendungen zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele bei. Wenn digitale Technologien richtig eingesetzt werden, lassen sich Nachhaltigkeitsbemühungen in Unternehmen leichter und gezielter umsetzen. So erlauben es bereits heute spezialisierte Analytics-Lösungen, Kennzahlen wie die CO2-Emissionen oder den Wasserverbrauch präzise zu erfassen und schnell auf die drohende Überschreitung festgelegter Schwellenwerte zu reagieren. Digitale Lösungen für die Zusammenarbeit und den Support sowie New-Work-Initiativen reduzieren wiederum stark das Reiseaufkommen in den Unternehmen. So nutzt etwa Coca-Cola Europacific Partners Deutschland sogenannte Mixed-Reality-Brillen für den Support bei Maschinenausfällen, statt die Experten bei jedem Defekt anreisen zu lassen.

Alle Partner an Bord holen

Warum erreichen 70% der Transformationsprojekte nicht ihre Ziele? Neben einer fehlenden oder nicht nachhaltigen Digitalisierungsstrategie, berichten 93 Prozent der Arbeitgeber von Qualifikationslücken bei ihren eigenen IT-Fachkräften. Umso wichtiger ist es, Partner an Bord zu holen, die über Branchenkenntnisse, ein breites Portfolio und erprobte Transformations- wie Security-Expertise verfügen und wissen, wie sich die Vorteile digitaler Technologien und Nachhaltigkeitsstrategien kombinieren lassen. Doch nicht nur das zählt. Da Produkte und Dienste heute in Ökosystemen aus Partnern entwickelt werden und Plattformgeschäftsmodelle dominieren, helfen Co-Innovationsmethoden die verschiedenen Fähigkeiten zusammenzubringen. Zusätzlich kommen auch Wettbewerber als Partner in Betracht. Statt gegeneinander zu arbeiten, müssen Konkurrenten heute oft für ihren Erfolg und zur Verteidigung ihres Marktes kooperieren. Mit so einem robusten Rahmen für Co-Innovation und Coopetition steigern europäische Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt

Wie geht es hinter dem Horizont weiter?

Die Digitalisierung ist längst ein Türöffner für eine bessere Lebensqualität. So haben Ärzte mehr Zeit für das Menschliche beim Patienten, weil eine KI in Zukunft die administrativen Aufgaben regelt. Servicetechniker können wertvolle Familienzeit gewinnen, weil sie dank Remote Support Maschinen aus der Ferne reparieren. Auch die Lebensqualität in den Städten lässt sich mit ganzheitlichen IoT- und Smart-City-Konzepten im Sinne intelligenter Verkehrssteuerung oder smarter Energiekonzepte auf ein neues Level heben. Und mit schnellen Mobilfunkstandards und sicheren IoT-Lösungen gewinnt nicht nur der urbane Lebensraum an Qualität, sondern auch die Versorgung der Menschen in den Krankenhäusern. Die Chancen sind vielfältig und eins ist klar: Mit einer nachhaltigen Digitalisierungsstrategie und den richtigen Partnern haben Unternehmen die Chance ihre Segel so zu hissen, dass sie die digitalen Disruptionen von Morgen richtig meistern und in eine nachhaltige, aussichtsvolle Zukunft navigieren.

Digital Maturity Assessment

Ein ideales Werkzeug für Organisationen, um zu überprüfen, ob sie mit ihrer digitalen Transformation auf dem richtigen Weg sind.

Zum Autor
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Steffen Kuhn

Managing Partner, Detecon

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