Auf der IT-Trans in Karlsruhe zeigt T-Systems erstmals ihr neues Betriebs-Leitsystem für den öffentlichen Personen-Nahverkehr. Das Intermodal Transport Control System (ITCS) basiert dabei auf Microservices mit offenen und standardisierten Schnittstellen. Damit kann T-Systems zusätzliche Module und Services nahtlos integrieren. Die neue Architektur ist auf Flexibilität, Skalierbarkeit und Interoperabilität ausgelegt.
Mit ATRON und Ridango erweitern jetzt zwei Anbieter das Partner-Ökosystem des ITCS um Softwarelösungen für Leitstellen. Dazu zählen unter anderem KI-gestützte Echtzeitprognosen zu Ankunfts- und Abfahrtszeiten sowie Analysen zur Reichweite und Einsatzplanung von Elektrobussen.
T-Systems übernimmt die Integration aller Komponenten auf einer zentralen Plattform und betreibt das ITCS dabei auch in der souveränen T Cloud in Deutschland. Die Datenkommunikation erfolgt über moderne Mobilfunktechnologien wie LTE und 5G sowie über digitale Funkstandards wie TETRA.
„Mit den offenen Schnittstellen können wir schnell und bedarfsgerecht neue Komponenten integrieren“, erklärt Jens Hartmann, Leiter Public Transport & Rail bei T-Systems. „Für unsere Kunden bedeutet dies: mehr Flexibilität, individuell konfigurierbare Lösungen, weniger Abhängigkeit von einzelnen Anbietern sowie deutlich kürzere Innovationszyklen.“