Ein Mann und eine Frau bauen gemeinsam aus quadratischen Pappkartons eine Fläche

Bluefield-Migration auf S/4HANA

T-Systems und SNP migrieren SAP-Systeme in die Public und Private Cloud – was bis zu 30 Prozent Kosten spart.

Softwarebasierte SAP Transformation oder was die Kombination von SNP Bluefield und T-Systems weltweit einzigartig macht.

Ob Kooperation oder Partnerschaft, Teilprojekte oder vollständige M & A (Mergers and Acquisitions) – es gibt vielfältige Wege, auf denen Unternehmen zusammenkommen. Grundsätzlich Sinn und Zweck ist in der Regel, gemeinsame wirtschaftliche Ökosysteme aufzubauen. Im Idealfall steht als Ergebnis die Gleichung: Eins plus Eins = Drei. Weil etwa die Lieferfähigkeit exponentiell erhöht werden kann oder – Stichwort ‚Synergie‘ – die Wertschöpfung ergänzender Prozesse signifikant verbessert wird.

So weit die Theorie. Und in der Realität? Themen, die sich auf dem Papier und in Excel-Sheets optimal ergänzen, sind in der Praxis des Unternehmensalltags mitunter schwer oder gar nicht umsetzbar. Zu komplex, zu variant und so erklärungsbedürftig, dass der eigentliche Nutzen in den Hintergrund tritt oder die Vertriebsstrukturen für die neuen Anforderungen einfach nicht geschaffen sind.

Rechtzeitige Bedarfserkennung

Firmenlogo SNP-Partner, blaues Quadrat mit blauer Schwalbe

Beispiel SAP-Transformationen. Warum etwa sollte ein Systemintegrator in Business Transformationen investieren, wenn er vielleicht nur ein oder zwei dieser komplexen Projekte pro Geschäftsjahr liefern und umsetzen kann? Genau diesen Markt im Blick, sind viele Beratungsunternehmen Partnerschaften mit Spezialisten eingegangen, um die komplexe Datenmigration liefern zu können. Die Kalkulation dahinter ist einleuchtend: hoher Umsatz und hohes EBIT. Dafür allerdings müssen der Vertrieb und die technischen Account Teams in der Lage sein, die Bedarfe bei Ihren Kunden im richtigen Moment zu erkennen um das Thema an der passenden Stelle zu positionieren. 

Ist eigentlich die Dokumentation aller SAP Interfaces des Kunden noch aktuell? Wie werden die unterschiedlichen Datenbereiche seines SAP Systems überhaupt genutzt? Welche Lösungsansätze böte gegebenenfalls z. B. Microsoft Azure für eine SAP Landschaft? Und womöglich benötigt, um eine sichere Transformation aus SAP S/4HANA zu gewährleisten? Alles Fragen, die ab und an zu stellen, für Unternehmen und ihre Dienstleister großen Sinn macht. Ernüchterndes Ergebnis: Eine Vielzahl von Partnerschaften existierte nach kurzer Zeit nur noch auf dem Papier. Weil die Fragen erst gar nicht oder zu spät gestellt wurden, es an der Beantwortung scheiterte oder die unterschiedlichsten möglichen Kombinationen oft nur schwierig umzusetzen waren.

Wie hoch die Messlatte dabei liegt, hat T-Systems früh erkannt. Hinter sich eine Vielzahl von Kunden, die ihre SAP Landschaften in der T-Systems Cloud betreiben, standen die Themen Datenmigration und vor allem selektive Datenmigration bei der Telekom-Tochter bereits vor vielen Jahren auf der Agenda. Schon damals war die Liste der Herausforderungen lang: von der Migration großer, komplexer SAP Landschaften in kleinen Zeitfenstern in die T-Systems Cloud bis zu rekordverdächtigen Carve Outs und Mergers bei bzw. von SAP Systemen. Unternehmen wie Shell und Heineken sind nur zwei Beispiele für Global Player, die ihre weltweiten SAP Landschaften heute vollständig in der T-Systems Cloud betreiben.

Hausarzt oder Facharzt

Nun ist es in der Welt der IT nicht anders als im realen Leben: Veritable Malaisen – und keineswegs nur in der Herzkammer von Unternehmen – können Schmerzen bereiten und genau wie beim Menschen schnell die Gesundheit gefährden. Dann kann man im ersten Schritt zu seinem Hausarzt gehen. Oder gleich ins Ärztehaus. Eine Analogie nur, die aber deutlich macht, warum T-Systems und der Software-Anbieter SNP SE schon vor zehn Jahren eine Partnerschaft eingegangen sind – als „Versorgungszentrum“ quasi, dessen Spezialisten die gefragten Disziplinen wirklich beherrschen. 

In einer Vielzahl gemeinsamer Projekte mit dem Heidelberger Unternehmen sammelt T-Systems seither Erfahrungen in der Anwendung der SNP Software. Eine Zusammenarbeit, die sich heute für Kunden auszahlt. Denn aktuell stehen Unternehmen mit ihren SAP Landschaften in der Regel vor drei grundsätzlichen Fragen:

  1. Ist die Public Cloud eine sinnvolle Alternative für mich und wenn ja, wie nutze ich sie?
  2. Wie plane ich meinen eigenen Weg Richtung S/4 HANA?
  3. Wie konsolidiere ich meine SAP Landschaft, um die Anzahl der SAP Systeme zu verringern?

Fragen – und dahinterstehende Herausforderungen – die für T-Systems nicht neu sind. Die Telekom-Tochter ist der weltweit größte SAP Hosting-Provider, betreibt für seine Kunden SAP HANA Datenbanken mit mehr als 820.000 Terabyte und verfügt als einziger IT-Dienstleister weltweit über ein Ende-zu-Ende-Zertifikat von SAP. Basis dafür ist ein jahrelanges Know-how in Betrieb und Transformation von SAP.

Kosten, Downtime, Risiko – runter, runter, runter

Was das Unternehmen konkret mit SNP verbindet, ist die gemeinsame Überzeugung von der softwarebasierten SAP Transformation. So ermöglicht die Verknüpfung der SNP CrystalBridge Software und der SNP Bluefield Migrationsmethodologie mit den Services und der Erfahrung von T-Systems es Kunden, ihre SAP Landschaften zukunftsfähig bereit zu stellen. Damit sind Unternehmen in der Lage, ihre Projektkosten für SAP Migrationen um ca. 30% zu reduzieren, die Downtime von SAP Produktivsystemen um über 70% zu senken und gleichzeitig das Projektrisiko zu minimieren.

Dazu wird das Gesamtprojekt im ersten Schritt in verschiedene Phasen aufgeteilt. Mit Hilfe des SNP CrystalBridge Landscape Assessments, ermittelt T-Systems in der Roadmap Phase grundlegende statistische und strukturelle Informationen aus der SAP Landschaft des Kunden. Auf Basis des Assessments erhalten Unternehmen eine Auswertung und einen Gesamtüberblick über die gesamte SAP Landschaft, hinsichtlich Identifizierung der Interfaces, SAP Nutzungsanalyse, SAP S/4HANA Readiness und Cloud Sizing.

„Die Erfahrung zeigt, dass diese Analyse die optimale Grundlage für eine erfolgreiche Migration ist“, so Marcus Flohr, S/4 HANA Program & Portfolio Lead bei T-Systems. Können SAP Systeme zusammengelegt werden? – Was sind Kandidaten für die Konsolidierung? – Welcher S/4 HANA Migrationsansatz ist der geeignetste? Gerade bei Kunden, die ihre SAP Landschaft schon seit Jahren betreiben, versetzt das SNP CrystalBridge Assessment die T-Systems Berater in die Lage, mit dem Kunden gemeinsam zu identifizieren, welche Daten in die neue S/4 HANA Umgebung übernommen werden sollen und welche Buchungskreise und Werke, die nicht mehr genutzt werden, im Alt-System verbleiben.

Umzug mit Bedacht

„Man muss sich das so vorstellen, als wenn man in ein neues Haus oder eine neue Wohnung einzieht“, erklärt Marcus Flohr. „Als erstes nutze ich die neue Infrastruktur in meinem Haus, z.B. den Aufzug oder die Breitbandleitung für das Internet. Ich kaufe mir neue Möbel und richte mich neu ein. Es wird aber immer Gegenstände geben, die nehme ich aus meiner alten Wohnung mit und werde sie auch weiterhin nutzen – weil sie für mich einen hohen, persönlichen Wert oder aber einfach auch in meiner neuen häuslichen ‚Infrastruktur‘ weiterhin großen Nutzen darstellen.“

Ein zweiter wichtiger Aspekt in der Roadmap Phase ist die Auswahl der Zielumgebung. Welche Cloud soll genutzt werden?  Arbeitet man weiter „On Premise“ und nutzt die eigene Infrastruktur? Was muss man bei Hybrid-Modellen beachten? Nur mit der nötigen Erfahrung können Multicloud Provider wie die Telekom-Tochter alle Modelle mit ihren Kunden bewerten und – nicht zuletzt – die verschiedenen Preismodelle berechnen. Hier liefert das SNP CrystalBridge Assessment einen wertvollen Beitrag. Erst die gewonnenen Analysedaten ermöglichen ein sinnvolles Sizing der neuen Zielumgebung. Mit der aktuellen Datenbankgröße und den historischen Daten, die während des Assessments erkannt werden, können das zukünftige Datenwachstum berechnet und passgenaue Angebote entwickelt werden, egal in welcher Cloud und mit welchem Service Level.

Erst die Roadmap, dann die Umsetzung

Auf Basis der T-Systems Projektmethodologie und dem SNP Bluefield Ansatz, wird die aktuelle SAP Landschaft „ready“ für S/4 HANA gemacht. Da ist es ein großer Kostenvorteil, wenn IT-Dienstleister in der Lage sind, mehrere unterschiedliche Projekte, wie z.B. die technische Datenbankmigration, SAP Upgrade, Unicode Conversion etc. in einem Schritt durchzuführen. Mit dieser Methodik sparen SAP Anwender Projektkosten und man hat nur eine geplante SAP Downtime. 

Für die finale S/4 HANA Migration muss für das SAP System jedoch zunächst die Zielumgebung definiert sein. T-Systems nutzt dabei die Erkenntnisse aus dem SNP CrystalBirdge Assessment und stellt die neue Plattform in der Private Cloud, Public Cloud, On Premise oder in hybriden Umgebungen zur Verfügung. Die Zielsysteme werden installiert und für die selektive Datenmigration vorbereitet. Einmal mehr zahlen sich auch hier die Roadmap Phase und das CrystalBridge Assessment für den Anwender aus. Denn bereits hier wurden erste Selektionskriterien für Daten definiert. Jetzt werden diese Regeln, gemäß den Datenselektionskriterien erweitert und in der SNP CrystalBridge hinterlegt.

Verlässliche Risikominimierung

Sind alle Migrationsregeln definiert und getestet, werden die Daten direkt von dem ursprünglichen SAP System in das neue SAP S/4 HANA Produktivsystem kopiert. Auch hier ist wieder nur eine geplante Downtime für das SAP Produktivsystem notwendig. „Viel entscheidender aber ist, dass das ursprüngliche SAP System unverändert bleibt und im Falle eines Fehlers oder technischen Problems ohne langwierige Wiederherstellungsverfahren in Betrieb genommen werden kann“, erklärt Marcus Flohr. „Genau diese Vorgehensweise ist es, die das Projektrisiko erheblich verringert und unseren Projektteams an einem Migrationswochenende wertvolle Zeit frei schaufelt“.

Unterm Strich bleibt: Nichts weniger als eine nahezu einzigartige Kombination aus Software und Service. T-Systems versetzt seine Kunde in die Lage, SAP Landschaften tiefgründig zu analysieren, einen Fahrplan für den gesamten Migrationsprozess zu definieren, sämtliche Cloud Modelle zu nutzen und mit einem selektiven Datenmigrationsprozess S/4 HANA Systeme effektiv und nachhaltig aufzusetzen.

Autor: Thomas van Zütphen
Fotos: Pressebilder SNP, iStock

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