Die Telekom/T-Systems stellt auf der DMEA (21- 23. April), Europas führendem Event für Digital Health, eine neue KI-basierte Lösung für die Pflegedokumentation vor. Pflegekräfte in Krankenhäusern können künftig direkt am Patientenbett die notwendigen Informationen über die Behandlung in ein iPad diktieren.
Die Sprache wird automatisch in klare, strukturierte Pflegeberichte umgewandelt – verarbeitet in der souveränen T Cloud Public, vollständig in deutschen Rechenzentren. „Wir machen Dokumentation so einfach wie Sprechen“, sagt Uwe Heckert, COO Health T-Systems. „Die Pflege wird entlastet. Die Daten bleiben in Deutschland.“ Zielgruppe sind Krankenhäuser, die die Telekom-Lösung iMedOne nutzen.
Die Pflegekräfte diktieren in ihrem gewohnten Pflegejargon. Internationale Teammitglieder profitieren von automatischen Korrekturen bei Grammatik und Terminologie. Die Erfassung erfolgt sofort nach der Leistung – ohne Umwege über PC-Arbeitsplätze. „Wir unterstützen die Pflegekräfte, ohne ihnen Kontrolle zu nehmen“, betont Heckert. „Die KI hilft. Die Pflege entscheidet.“
Alle Daten werden verschlüsselt übertragen und ausschließlich im Arbeitsspeicher verarbeitet. Nach Abschluss des Berichts werden sie gelöscht. Die technische Architektur umfasst Datenlokalität in deutschen Hochsicherheitsrechenzentren, ein Gateway für medizinische Spracherkennung und flexibel skalierbare Rechenressourcen.
Während des Diktats zeigt iMedOne Mobile alle erkannten Daten an. Korrekturen werden unmittelbar sichtbar – etwa bei Dosierungen. Aus den finalen Daten erzeugt das System automatisch einen strukturierten Bericht. Die Pflegekraft validiert das Ergebnis und speichert es im KIS. „Transparenz ist entscheidend“, sagt Heckert. „Die Mitarbeitenden sehen jeden Schritt und behalten die volle Kontrolle.“
Die Lösung verbessert die Dokumentationsqualität deutlich. Die Revisionssicherheit wird erhöht. Die Entlastung ist im Alltag sofort spürbar. Internationale Fachkräfte werden leichter integriert. Kliniken profitieren von präzisen, abrechnungsrelevanten Nachweisen. Die KI-Lösung senkt Prozesskosten und entlastet fixe Vorhaltebudgets. Sie verbessert die Qualität der Leistungsnachweise und reduziert Risiken bei Prüfungen und Qualitätskontrollen des Medizinischen Dienstes. Kliniken sichern dadurch Kapazitäten – selbst bei Personalmangel.